14.04.2017 - Ausgabe Nr. 1430

Badener Milchverarbeiter NÖM fährt in Italien auf Erfolgskurs



Für Österreichs zweitgrößtes Molkereiunternehmen, die NÖM AG mit Hauptsitz in Baden, gewinnt das Auslandsgeschäft immer mehr an Bedeutung. Der Exportanteil ist schon auf 45 Prozent geklettert. Unter den 24 belieferten Staaten in Europa sticht insbesondere Italien als Absatzmarkt hervor. Vom knapp 320 Millionen Euro schweren Umsatz, den die NÖM AG 2016 erzielt hat, hat das Unternehmen rund 70 Millionen Euro im südlichen Nachbarland erwirtschaftet.

„Italien bleibt unser größtes und wichtigstes Exportland“, sagt NÖM-Vorstandssprecher Alfred Berger in einem Interview mit dem Fachmagazin „Regal“, „da wir dort auch mit unseren Marken vertreten sind und diese mit TV-Werbung unterstützen.“ Der zweitwichtigste Auslandsmarkt sei Deutschland.

Mit 490 Beschäftigten wird die NÖM AG heuer am Standort Baden 400 Millionen Kilogramm Rohmilch zu Trinkmilch, Milchfrischeprodukten – darunter u.a. Sauermilch („Fru Fru“), Joghurt, Kefir, Buttermilch, Frischkäse, Topfen und Schlagobers – Butter und Milchpulver verarbeiten. Beliefert wird das Unternehmen von fast 3.300 Milchbauern der MGN (Milchgenossenschaft Niederösterreich), die 25 Prozent der NÖM-Anteile hält. Mehrheitseigentümer ist mit 75 Prozent die im Eigentum der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien stehende Niederösterreichische Milch Holding. (mm)

www.noem.at

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