11.08.2017 - Ausgabe Nr. 1446

Hagenbrunner Kuchen-Peter will mehr als nur Krapfen-Bäcker sein



Mit einem Investitionsvolumen von rund sieben Millionen Euro baut Österreichs größter Krapfen-Bäcker, die Firma Kuchen-Peter aus Hagenbrunn im Bezirk Korneuburg, seinen Produktionsstandort im Industriegebiet an der Brünner Straße weiter aus. Dabei fließt ein Gutteil des Betrages in die Anlagentechnik. „Wir haben eine neue Brotanlage selbst entwickelt, die mit 108 Steinplatten, moderner Klimatisierung und einer speziellen Vernebelung ausgestattet ist“, gibt Edwin Tomanek, Vertriebs- und Marketingleiter bei Kuchen-Peter, in einem Interview mit dem Handels-Fachmagazin „Regal“ bekannt.

Die innovative Brotanlage soll den Backwaren des Hagenbrunner Unternehmens eine geschmacklich einzigartige Kruste verleihen. Denn Kuchen-Peter ist längst mehr als Österreichs größter Krapfen-Bäcker, der jedes Jahr 35 Millionen Stück der mit Marillenmarmelade gefüllten süßen Köstlichkeiten produziert. Auch die heimischen Klassiker „Kaisersemmel“, „Salzstangerl“, „Kornspitz“ oder „Wachauer“ sowie Misch-, Krusten-, Kürbiskern- und Sonnenblumenbrot stammen aus der Großbäckerei im Hagenbrunner Industriegebiet. „Wir haben 250 Artikel im Portfolio“, sagt Tomanek.

Vertrieben werden die Kuchen-Peter-Backwaren über den Lebensmitteleinzelhandel sowie Cash&Carry-Märkte. 2016 hat das Traditionsunternehmen, das seit 1977 in Hagenbrunn angesiedelt ist, einen Umsatz von 45 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Anstieg um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Exportanteil liegt derzeit bei fünf Prozent – Tendenz steigend. Auch in Deutschland, in der Schweiz und in Ungarn ist das Krapfen-Know-how von Kuchen-Peter zunehmend gefragt. (mm)

www.kuchenpeter.at

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