6.10.2017 - Ausgabe Nr. 1454

Bott kann mit neuem Standort in Wiener Neudorf expandieren



Mit dem neuen Standort im ecoplus Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd in Wr. Neudorf kann die auf individuelle Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen sowie Arbeitsplatzsysteme spezialisierte Bott Austria GmbH ihren Expansionskurs fortsetzen. Anlässlich eines Betriebsbesuches von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav zeigte sich Bott Austria-Geschäftsführer Willi Weber im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst überaus zufrieden mit dem Angebot und der Unterstützung durch ecoplus bei der Übersieldung der Firma von Hof am Leithagebirge nach Wr. Neudorf, bei der alle Mitarbeiter mitkamen.

„Der Standort Hof ist uns einfach zu klein geworden, hier in Wr. Neudorf haben wir jetzt sehr viele Möglichkeiten der Expansion und eine großartige Unterstützung durch die ecoplus“, erklärte Weber. Das Mietobjekt besteht aus 3.900 Quadratmetern Grundstücksfläche, 240 Quadratmetern Büro und 500 Quadratmetern Montagehalle. Für Geschäftsführer Helmut Miernicki ein Zeichen, dass seine ecoplus genau auf den Bedarf der jeweiligen Firmen zugeschnittene Lösungen bieten kann und dazu auch die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellt. Was auch Bohuslav als großen Anreiz für Firmen wertet, nach Niederösterreich zu wechseln oder den Standort in einen Wirtschaftspark zu verlegen.

Bott baut am Standort die jeweiligen Fahrzeugeinrichtungen ein, die vorher mit 3D-Modellen geplant worden sind. „Wir haben alle gängigen Fahrzeugmodelle gespeichert, so dass unser Verkaufsteam dem Kunden individuelle Einbauten anbieten kann“, erklärt Weber. Ein Vorteil von Bott ist das Baukastensystem, mit dem diese breite Vielfalt möglich ist. Die Kosten von Fahrzeugeinbauten bewegen sich in der Größenordnung von 2.000 bis 20.000 Euro. Produziert werden die Einzelteile von der Bott-Gruppe entweder in Deutschland, England oder Ungarn. Die jeweiligen Komponenten sind aus Stahl, eloxiertem Aluminium und Kunststoff.

Zu den Kunden von Bott zählen die Bundespolizei, für die 1.500 Fahrzeuge ausgestattet wurden, und der Zweirad-Hersteller KTM, der im letzten halben Jahr einen Auftrag um 500.000 Euro erteilt hat. Weitere Kunden sind die Austrian Airlines und die ASFiNAG. Bott Austria betreut ausschließlich den österreichischen Markt und arbeitet besonders in den westlichen Bundesländern mit Partnern zusammen.

Für 2017 wird mit 16 Mitarbeitern ein Umsatz von 4,5 Millionen Euro angepeilt. Der Mutterkonzern, die Bott-Gruppe mit Hauptquartier im deutschen Gaildorf bei Stuttgart, ist weltweit mit 950 Mitarbeitern tätig und erzielt einen jährlichen Umsatz von 130 Millionen Euro. (hm)

www.bott.at

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