11.05.2018 - Ausgabe Nr. 1485

Papierriese Mondi wächst in Österreich weiter



Der internationale Papier- und Verpackungskonzern Mondi, der in Österreich sieben Produktionsstätten in vier Bundesländern betreibt, hat im Geschäftsjahr 2017 seinen Österreich-Umsatz weiter in die Höhe geschraubt. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst der Firmenbilanz entnimmt, konnte das Industrieunternehmen seine Erlöse im Vorjahr um 2,5 Prozent auf 1,043 Milliarden Euro steigern. In Niederösterreich produziert Mondi an vier Standorten. Drei Werke befinden sich mit Ulmerfeld-Hausmening, Kematen und Hilm im Mostviertel sowie eines mit Korneuburg im Weinviertel.

In seiner Funktion als Vizepräsident der Papierindustrie Österreichs (Austropapier) macht Christian Skilich, technischer Direktor der Mondi-Gruppe, auf die Standortnachteile aufmerksam, die der heimischen Papierindustrie aus den Energiekosten in Österreich erwachsen. Diese sind um gut 25 Prozent höher als z.B. in Deutschland, was Österreichs Papierindustrie, die 88 Prozent ihrer Produktion exportiert, zu schaffen macht. Eine Kostenentlastung fordert Skilich u.a. mit dem Verweis darauf, dass die Papierindustrie mit der vollständigen Nutzung des Rohstoffes Holz 95 Prozent Energieeigenversorgung bei Wärme und Strom erziele und der größte heimische industrielle Ökostromerzeuger sei. (mm)

www.mondigroup.com

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