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18.05.2018 - Ausgabe Nr. 1486

Öko-Stromproduzent Windkraft Simonsfeld verzeichnet Rekordjahr



Mit einer Öko-Stromproduktion von 464 Gigawattstunden für 116.000 Haushalte hat die Windkraft Simonsfeld aus Ernstbrunn im Weinviertel 2017 ihre bisher größte Elektrizitätsmenge erzeugt – mehr als in jedem anderen Jahr ihrer Firmengeschichte seit 1996. Zurückzuführen ist das Rekordergebnis vor allem auf die neun zusätzlichen Drei-Megawattanlagen in den Windparks Rannersdorf II im Bezirk Gänserndorf und Simonsfeld II im Bezirk Korneuburg. Erstmals haben die Propeller ein volles Betriebsjahr zur Gesamtproduktion an elektrischer Energie beigesteuert, entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem aktuellen Geschäftsbericht des Unternehmens.

„Mit einem Produktionszuwachs um mehr als sieben Prozent über dem Durchschnitt ist 2017 ein ausgezeichnetes Windjahr gewesen“, zieht Martin Steininger, Vorstand der Windkraft Simonsfeld AG, eine erfreuliche Bilanz. Heuer wolle man 13 Anlagen zusätzlich ans Netz bringen, die voraussichtlich im Herbst in Betrieb gehen und die Erzeugungskapazität um fast 23 Prozent in die Höhe schrauben werden. Dabei ersetzen in Hipples bei Großrussbach zwei neue leistungsstarke Windkraftwerke sieben alte, die abgeschaltet werden.

Nach der Energie Burgenland Windkraft und der EVN Naturkraft ist die Windkraft Simonsfeld der drittgrößte Windenergieerzeuger in Österreich. Die Firma, die 1996 als GmbH gegründet worden war und 2009 in eine AG umgewandelt wurde, betreibt im Inland 78 Windkraftanlagen und zwei weitere in Bulgarien. Im Geschäftsjahr 2017 hat die Windkraft Simonsfeld einen Umsatz von 37,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Anstieg um 18,3 Prozent gegenüber 2016. Das Privatunternehmen steht im Eigentum von 1.900 Aktionären, viele von ihnen kommen aus dem Weinviertel. (mm)

www.wksimonsfeld.at

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