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18.05.2018 - Ausgabe Nr. 1486

AKNÖ hat 2017 für ihre Mitglieder fast 68 Millionen Euro erstritten



Knapp 68 Millionen Euro haben niederösterreichische Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf Grund von gerichtlichen oder außergerichtlichen Interventionen der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) im letzten Jahr, meistens in einem Konflikt mit dem Arbeitgeber, zugesprochen bekommen. Dieser Betrag ist um fast zehn Millionen Euro oder 16,4 Prozent höher gelegen als im Jahr davor. Entsprechende Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem aktuellen AKNÖ-Jahresbericht 2017.

Der Parteienverkehr in der AKNÖ-Zentrale in St. Pölten sowie in den Servicestellen der 21 Bezirke Niederösterreichs erbrachte 243.000 Kundenkontakte. Von den Beratungen wurden 151.100 telefonisch, 75.500 persönlich und 19.400 schriftlich abgewickelt. 2017 hat die Interessenvertretung 5.900 Mal im Arbeitsrecht und Konsumentenschutz interveniert sowie 2.600 Vertretungen vor Gericht übernommen. Außerdem hat die AKNÖ 4.700 Mitglieder unterstützt, deren Unternehmen in Ausgleich oder Konkurs geraten waren, wobei für die Betroffenen Ansprüche in Höhe von fast 30 Millionen Euro gesichert werden konnten.

Eine Menge Arbeit hatten im Vorjahr auch die AK-Konsumentenschützer. In Summe berieten die Konsumentenschutzexperten ca. 45.000 NÖ Verbraucher und halfen ihnen damit, mehr als 1,5 Millionen Euro zu sparen. Die meisten Probleme gab es um Finanzdienstleistungen, Wohnen, Handys und Internet.

Auch die anderen Servicesparten der Arbeiterkammer waren 2017 sehr effizient unterwegs. Die AK-Steuersparwochen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass in Niederösterreich Beschäftigte in Summe 15,2 Millionen Euro an Steuern vom Finanzamt zurückbezahlt bekommen haben. Und 2.500 Mitglieder lösten den AKNÖ-Bildungsbonus ein, um kostengünstig weiterführende Kurse und Seminare zu besuchen. (mm)

www.aknoe.at

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