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18.05.2018 - Ausgabe Nr. 1486

Regionalveranstaltungen von „Wirtschaft 4.0“ zeigen Potenziale auf



Auf welche Weise die „digitale Evolution“ die Produktionsprozesse verändert, war Thema der sechsten Regionalveranstaltung von „Wirtschaft 4.0“, einer Gemeinschaftsinitiative von Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ), NÖ Wirtschaftskammer und Land Niederösterreich, die kürzlich vor rund 70 Teilnehmern in Amstetten stattgefunden hat. „Mit diesen Regionalveranstaltungen wollen wir das Potenzial, das Wirtschaft 4.0 mit sich bringt, aufzeigen und Unternehmen fit für die Zukunft machen“, betonen IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

„Auch bei digitalisierten Produktionsabläufen wird der Mensch immer im Vordergrund stehen. Die Digitalisierung bietet jedoch die Möglichkeit, Arbeitsprozesse noch effizienter zu gestalten“, erklärte IV-NÖ-Geschäftsführerin Michaela Roither.
Aus Sicht der Industrie können durch die Digitalisierung etwa die Produktivität gesteigert, Kosten gesenkt, Fehlerquoten minimiert und die Zeit bis zur Markteinführung verringert werden. Außerdem sei die Digitalisierung eine einzigartige Chance, durch Effizienzsteigerungen die Produktion aus Niedriglohnländern zurück nach Österreich zu holen und auch den Forschungs- und Innovationsstandort nachhaltig abzusichern.

„Ganz besonders wichtig ist daher die Verfügbarkeit von Talenten, die das große Ganze verstehen. Die Unternehmen benötigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Entwicklung von komplexen, technischen Systemen anleiten und führen können. Diese Talente sind die ,Frontrunner der Industrie‘ von morgen“, so Roither. (mm)

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