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15.06.2018 - Ausgabe Nr. 1490

Baugrundstücke sind in Mödling 12x teurer als in Gmünd



In Niederösterreich sind die Preise für Baugrundstücke 2017 wieder leicht gestiegen. Wie aus dem jüngsten Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer Österreich hervorgeht, gab es im Vorjahr einen Zuwachs um 1,7 Prozent auf durchschnittlich knapp 113 Euro je Quadratmeter. Im Vergleich der Bundesländer am stärksten sind die Grundstückspreise in Vorarlberg mit einem Plus von 15,1 Prozent nach oben geklettert.

Im Wiener Umland hat der Bezirk Bruck/Leitha mit einem Anstieg um fast 20 Prozent auf durchschnittlich 118 Euro den stärksten Preisanstieg bei Baugrundstücken für freistehende Einfamilienhäuser verbucht. Dahinter folgen die Bezirke Tulln mit einem Plus von 17,5 Prozent auf 203 Euro sowie Korneuburg mit einem Plus von 12,6 Prozent auf 211 Euro.

Auch St. Pölten erlebt zurzeit einen Boom der Grundstückspreise. Kostete 2016 in der NÖ Landeshauptstadt ein Quadratmeter Baugrund im Jahresdurchschnitt noch 100 Euro, waren es im Vorjahr schon fast 111 Euro – ein Anstieg um 10,4 Prozent. „St. Pölten wird nicht nur für Wohnzwecke immer attraktiver, sondern auch für Betriebe und als Handelsstandort“, erklärt Johannes Wild, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Wirtschaftstreuhänder in der NÖ Wirtschaftskammer. Daran habe die gute Anbindung der Stadt an das öffentliche Verkehrsnetz maßgeblichen Anteil.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst dem Immobilienpreisspiegel entnimmt, ist der Bezirk Mödling das teuerste Pflaster im Land. In den Gemeinden südlich von Wien muss man für einen Quadratmeter Baugrund durchschnittlich 358 Euro bezahlen. Vergleichsweise billig kommen Grundstückkäufer hingegen im Waldviertel davon. Laut Immobilienpreisspiegel kostet der Quadratmeter in Gmünd nur 29 Euro, in Waidhofen/Thaya 34 Euro sowie in Horn 44 Euro. (mm)

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