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29.06.2018 - Ausgabe Nr. 1492

NÖGKK segelt finanziell und organisatorisch auf Erfolgskurs



Die NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresüberschuss von 31,5 Millionen Euro abgeschlossen. Heuer soll er bei 10,3 Millionen Euro zu liegen kommen. Das kündigte NÖGKK-Generaldirektor Jan Pazourek bei der Vorlage des Rechnungsabschlusses 2017 an, den er gemeinsam mit Obmann Gerhard Hutter und dem Vorsitzenden der Kontrollversammlung, Franz Ehrenleitner, präsentiert hat.

Die Zahl der beitragspflichtigen Versicherten ist 2017 um 5.000 oder 0,6 Prozent auf 931.100 Personen gestiegen, weitere 290.000 Angehörige waren gratis mitversichert. Das Gesamtbudget der NÖGKK betrug im Vorjahr 2,36 Milliarden Euro. Die Beitragseinnahmen haben 1,96 Milliarden Euro ausgemacht. Für „ärztliche Hilfe und gleichgestellte Leistungen“ wurden 579 Millionen Euro ausgegeben, für Medikamente 502 Millionen.

Zu den Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung zählt die NÖGKK die wachsende Zahl von Gruppenpraxen. Davon gibt es im Land derzeit 116. Den Ärzten würden sie flexiblere Arbeitsbedingungen und den Patienten bessere und längere Öffnungszeiten bringen. Insbesondere den Ärztinnen ermöglichten die Gruppenpraxen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, heisst es bei der NÖGKK.

Die vom Versicherungsträger vorgelegten Zahlen beeindrucken: Zurzeit hat die NÖGKK 1.836 Vertragsärzte – so viele wie nie zuvor. Mehr als 93 Millionen Euro wurden im Vorjahr investiert. Und stolz ist man bei der NÖGKK auch auf den geringen Verwaltungsaufwand, der bei 1,9 Prozent der Gesamtaufwendungen und damit – so Jan Pazourek - auf einem „historischen Tiefpunkt“ liegt.

Lobende Worte für den von der Kasse eingeschlagenen Weg findet Kontrollversammlungs-Vorsitzender Franz Ehrenleiter: „Die NÖGKK segelt auf einem erfolgreichen Kurs: sowohl finanziell und organisatorisch, als auch was die Zusammenarbeit mit den niederösterreichischen Gesundheitspartnern betrifft. Wo immer es möglich ist, hat die NÖGKK in den vergangenen Jahren darauf geachtet, dass die Aufträge im Land bleiben. Das hilft der heimischen Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze in Niederösterreich“, betont Ehrenleitner. (mm)

www.noegkk.at

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