10.08.2018 - Ausgabe Nr. 1497

Arbeiterkammer erkämpft für ihre Mitglieder fast 40 Millionen Euro



39,5 Millionen Euro an vorenthaltenem Entgelt hat die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) im ersten Halbjahr 2018 für ihre Mitglieder erkämpft. Diesem Erfolg sind die persönlichen, telefonischen oder schriftlichen Beratungen von 78.000 Beschäftigten in den 23 Service- und Bezirksstellen der AKNÖ vorausgegangen. „Sehr häufig ist es dabei um Leistungen gegangen, die nicht bezahlt worden sind, wie z.B. Überstunden“, erklärt AKNÖ-Präsident Markus Wieser. Rund 3.300 Personen waren auf die Unterstützung der Interessenvertretung angewiesen, nachdem ihre Firma insolvent geworden war.

Nach Ansicht Wiesers untermauern die Zahlen der Halbjahresbilanz aus Arbeits- und Sozialrecht das Erfordernis, Mitglied der AK zu sein. „Allein durch unsere arbeitsrechtliche Vertretung im jeweiligen Fall fließen mehr Beiträge an die Arbeitnehmer zurück, als die gesamte AK-Umlage ausmacht“, rechnet der Präsident vor. Berücksichtige man außerdem zu den direkt gesicherten Geldbeträgen alle weiteren Leistungen der Arbeiterkammer, so erhielten die Mitglieder ihre Beiträge sogar dreifach zurück. (mm)

http://noe.arbeiterkammer.at

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