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17.08.2018 - Ausgabe Nr. 1498

Pfahnl will Polsterer Mühle in Enzersdorf an der Fischa europafit machen



Mit einem Investitionsvolumen zwischen zehn und 15 Millionen Euro will der oberösterreichische Mühlenbetreiber Pfahnl seinen Werksstandort in Niederösterreich, die Polsterer Mühle in Enzersdorf an der Fischa im Bezirk Bruck/Leitha, nachhaltig ausbauen. Das kündigt Eigentümer Andreas Pfahnl in einem Interview mit dem Handels-Fachmagazin „Regal“ an. „Jetzt gilt es, diesen Betrieb zur Europareife zu führen“, sagt er.

Pfahnl hatte die traditionsreiche Polsterer Mühle und ihre rund 20 Beschäftigten im Jahr 2014 vom damaligen Eigentümer, der Familie Rudolf Gabriel, übernommen. Mit dem Erwerb des Werksstandortes in Enzerdorf an der Fischa haben sich die Oberösterreicher einen direkten Zugang zum wachsenden Wiener Markt geschaffen, „mit kurzen Wegen, Einsparungen bei den Lkw-Kilometern und damit verbundenen wichtigen Nachhaltigkeitsaspekten“, wie Andreas Pfahnl hervorstreicht. Die geplanten Investitionen werden in neue Mehlsilos und eine neue Mühle fließen.

Unter den alten Eigentümern hat die Polsterer Mühle die gesamte Palette des klassischen Mühlengeschäfts auf ihrer Liste geführt: alle Arten von Grieß und Mehl, weiters Schrote, Getreideflocken und Kleie sowie Futtermehle. Heute verarbeitet der Betrieb jeden Tag rund 200 Tonnen Getreide. Zu den Abnehmern zählen u.a. die Firmen Ankerbrot, Manner und die Jomo Zuckerbäckerei.

Die Pfahnl-Mühle mit Sitz in Pregarten ist nach eigenen Angaben Österreich zweitgrößter privater Mühlenbetrieb. Das 1476 erstmals urkundliche erwähnte Traditionsunternehmen, das heute in 18. Generation geführt wird, produziert pro Jahr rund 170.000 Tonnen Mehle und Backzutaten. Mit 150 Beschäftigten erwirtschaftet Pfahnl einen Umsatz von 70 Millionen Euro. Exportiert wird in mehr als 30 Staaten. (mm)

www.pfahnl.eu

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