//
31.08.2018 - Ausgabe Nr. 1500

Badener Martinek Kaserne soll aus dem Dornröschenschlaf erwachen



Weiterhin für eine Mischnutzung der derzeit leer stehenden Martinek Kaserne in Baden durch Wohnen, Firmen und Bildungseinrichtungen spricht sich auf Anfrage des NÖ Wirtschaftspressedienstes die Abgeordnete zum Nationalrat Carmen Jeitler-Cincelli aus. Sie ist auch Obfrau des Wirtschaftsbundes Baden und Vize-Generalsekretärin des Wirtschaftsbundes Österreich. Derzeit sei man mit potentiellen Investoren im Gespräch.

„Obwohl die Martinek Kaserne von der offiziellen Liste der zu verkaufenden Kasernen genommen wurde, strebt man in Baden weiterhin eine zivile Nutzung der derzeit leer stehenden Gebäude und des dazugehörigen Areals an. Sowohl ich als auch die Stadt Baden sprechen laufend mit möglichen Investoren, sind aber bis jetzt noch nicht wirklich fündig geworden“, teilt Jeitler-Cincelli mit.

Sie spricht sich dafür aus, auf diesem Areal auch einen Bildungscampus zu errichten. Als wünschenswert nennt sie eine Kombination aus Sport und Lehre, zumal das Areal viele Sportmöglichkeiten biete. Weiters im Plan hat sie eine Fachhochschule und Forschung mit dem Schwerpunkt Gesundheit. „Sozusagen ein kleines Silicon Valley“, meint Jeitler-Cincelli, die aber auch Wohnkomplexe und Geschäfte am Standort sehen möchte. Sobald ein passender Investor gefunden ist, sei die Stadt Baden für die entsprechende Widmung des Areals offen. (hm)

www.carmenjeitler.at

Artikel teilen:

© 2019 - www.wirtschaftspressedienst.at
Donau Media Wirtschaftsverlag 1984 GmbH | Bahnstraße 6 | 2104 Spillern