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7.09.2018 - Ausgabe Nr. 1501

Hotels in St. Pölten holen mit mehr Betten und längerer Aufenthaltsdauer auf



In St. Pölten stehen heute zwar weniger Hotels als vor zehn Jahren, die Beherbergungsbetriebe haben aber mehr Zimmer, und auch die Aufenthaltsdauer der Gäste ist gestiegen. Das geht aus einer Studie des Immobilienberatungsunternehmens Christie & Co hervor, das den Hotelmarkt in Wien und in den Landeshauptstädten unter die Lupe genommen hat. „St. Pölten holt auf“, stellen die Autoren fest.

2017 sind in St. Pölten 15 Hotels mit knapp 500 Zimmern registriert gewesen. Während die Zahl der Betriebe im Vergleich zu 2007 um 6,3 Prozent zurückgegangen ist, hat es beim Zimmerangebot ein deutliches Plus um fast ein Fünftel – 18,9 Prozent – gegeben. Die durchschnittliche Zimmeranzahl pro Hotelbetrieb ist von 26 auf 33 gestiegen.

2017 haben die Hotels in der NÖ Landeshauptstadt knapp 54.000 Ankünfte verzeichnet. Mehr als ein Drittel der Nächtigungen entfallen auf Gäste aus dem Ausland, wobei Deutschland, die Schweiz und Italien die größten Herkunftsmärkte bilden. Auffallend sei, so die Berater von Christie & Co, dass – im Gegensatz zu den anderen Landeshauptstädten - die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in St. Pölten in den letzten zehn Jahren auf 1,9 Tage gestiegen ist. (mm)

http://de.christie.com

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