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9.11.2018 - Ausgabe Nr. 1510

Das Mostviertel 2018 lädt zum Advent wie anno dazumal



Mehr als 50 Adventmärkte laden im Mostviertel dazu ein, sich auf das schönste Fest im Jahr richtig einzustimmen. Neben dem Advent im Pielachtal, dem Christkindlmarkt auf der Schallaburg und dem stimmungsvollen Advent am St. Pöltner Rathausplatz zählt vor allem die „Flammende Weihnacht“ zu den Höhepunkten im adventlichen Mostviertel. Auf sechs Märkten an besonderen Schauplätzen können kleine und große Besucher den Advent von anno dazumal erleben. Das sind das Töpperschloss Neubruck-Scheibbs, Schloss St. Peter in der Au, Kartause Gaming, Schloss Rothschild in Waidhofen an der Ybbs, der Meierhof des Stiftes Seitenstetten sowie der Marktplatz in Ybbsitz.

„Die Flammende Weihnacht wird heuer bereits zum dritten Mal gefeiert“, berichtet Andreas Purt, Geschäftsführer der Mostviertel Tourismus GmbH, dem NÖ Wirtschaftspressedienst. „Die steigenden Besucherzahlen bestätigen das Konzept. Im vergangenen Jahr zählten wir rund 50.000 Gäste, im ersten Jahr sind es an die 44.000 gewesen. Die Märkte selbst sind mit der Kooperation sehr zufrieden und werden diese auch künftig aufrechterhalten.“

Alle sechs Adventmärkte haben in Workshops eine gemeinsame Positionierung erarbeitet. „Sie betrachten das Weihnachtserlebnis ganzheitlich und legen den Fokus auf einzigartige Erlebnisse, die den Besucher miteinbeziehen“, so Purt. „Alte Traditionen und Brauchtümer der Region werden zum Leben erweckt, um die Verwurzelung und Bodenständigkeit mit dem Mostviertel auszudrücken. Die Märkte präsentieren sich authentisch, herzlich und überraschend. Verbindende Elemente, wie Licht, Feuer, Rast- und Ruheplätze, Kreidetafeln für die Gäste, um die Wünsche ans Christkind zu notieren, zeigen das Gemeinsame. Dennoch steht jeder Markt unter einem eigenen Motto. In Waidhofen an der Ybbs feiert man die Lichterweihnacht, in Neubruck die Familienweihnacht, in Ybbsitz die Schmiedeweihnacht, Seitenstetten wird zur Hofweihnacht, St. Peter zur Schlossweihnacht und Gaming zur Kartausenweihnacht.“

Diese Vielfalt veranlasst viele Gäste, alle sechs Adventmärkte zu besuchen. Sie kommen sowohl aus der unmittelbaren Region, als auch aus Oberösterreich mit Linz, Steyr und Wels sowie aus dem Raum St. Pölten und der Bundeshauptstadt Wien. „Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen“, meint Purt, „dass bei den Märkten der Flammenden Weihnacht das Angebot nicht made in China-lastig ist, sondern zu 80 Prozent aus Handwerkskunst und kulinarischen Genüssen aus der Region besteht. Da dominieren heimische Produkte wie Glühmost und Bauernkrapfen – und das wird eben geschätzt.“ (dsh)

http://www.mostviertel.at/advent

http://www.flammende-weihnacht.at

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