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25.01.2019 - Ausgabe Nr. 1521

Heimische Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure suchen qualifiziertes Personal



„Auch für uns wird es immer schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter zu finden“, berichtet die Landesinnungsmeisterin der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure in der NÖ Wirtschaftskammer, Christine Schreiner, dem NÖ Wirtschaftspressedienst. „Neben dem Preisdumping, vor allem in den Grenzgebieten, sind es die hohen Lohnnebenkosten, die unserer Branche das Leben schwer machen. Mehr Fairness sowie eine Senkung der Lohnnebenkosten wären wichtig, denn Unternehmen sollen sich Mitarbeiter und die Lehrlingsausbildung auch leisten können.“

Von der Bundesregierung erwartet die Innungsmeisterin, dass Klein- und Mittelbetriebe unterstützt und entlastet werden. „Bundeskanzler Kurz spricht davon, dass sich Arbeit lohnen muss. Das kann nur funktionieren und der Gesellschaft dienen, wenn Dienstgeber und Dienstnehmer zufrieden sind. Jeder soll und muss von seiner Arbeit leben können.“

Von den derzeit 3.644 Mitgliedern der Landesinnung sind 83,4 Prozent Ein-Personen-Unternehmen. Der Rest – 605 Betriebe – beschäftigt 1.243 Mitarbeiter und bildet rund 110 Lehrlinge aus. (dsh)

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