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22.03.2019 - Ausgabe Nr. 1529

Firma aus Euratsfeld liefert Sicherheitstechnik nach Nowosibirsk und China



Gemeinsam mit europäischen Partnern - zum überwiegenden Teil aus Deutschland - liefert die 2008 gegründete Firma EAS Elektroanlagen-Sicherheitstechnik GmbH aus Euratsfeld im Bezirk Amstetten Technologie auch nach Sibirien und China. Ganze Produktionsgebäude für die Pharmaindustrie sind 2017 nach Wuhan und heuer Anfang März nach Guangzhou geliefert worden. Die Gebäude wurden in Modulbauweise in Deutschland vorgefertigt, nach China verschifft und dort endmontiert.

„Die sicherheitstechnischen Einrichtungen kommen von uns, werden im Werk im deutschen Neresheim soweit wie möglich montiert, in China komplettiert, programmiert und in Betrieb genommen“, teilt EAS-Geschäftsführer Martin Krenn dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. „Dass es auch anders geht entgegen dem, was mittlerweile Regel ist, nämlich dass viele Produkte ausschließlich aus Asien kommen, können wir mit unserer Zusammenarbeit beweisen“, sagt er. Begonnen hat die Kontinent übergreifenden Zusammenarbeit im Jahr 2011 mit einem Projekt in Nowosibirsk, wo die Firma EAS die Sicherheitstechnik für ein Krankenhaus mit einer Nutzfläche von rund 18.000 m2 und 100 Betten geliefert hatte.

Das Mostviertler Unternehmen, dessen Leistungsspektrum von Elektroinstallationen über die Montage von Photovoltaik- und Windkraftanlagen bis zur Kommunikationstechnik sowie Sicherheitstechnik reicht, erwirtschaftetet mit seinen derzeit 37 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von vier Millionen Euro. Zu weiteren Referenzprojekten von EAS zählen etwa das Abfalllogistikzentrum Pfaffenau der MA48 in Wien Simmering, das TZT Technologiezentrum Tulln sowie das Epsilon Office in St. Pölten.

Schon von Anfang an hat EAS großen Wert auf die innerbetriebliche Lehrlingsausbildung gelegt. „Mittlerweile haben wir 15 Lehrlinge ausgebildet, zehn davon sind jetzt in unserer Firma als Facharbeiter tätig. Zurzeit haben wir einen Lehrling im dritten Lehrjahr, und suchen auch heuer wieder Lehrlinge für den Beruf des Elektroinstallationstechnikers“, so Martin Krenn. „Ich bin nämlich überzeugt davon, dass es für Unternehmen wichtig und essenziell ist, ihre Mitarbeiter für die Zukunft selber auszubilden. Wir haben damit nur die besten Erfahrungen gemacht.“ (dsh)

http://www.eas.co.at

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