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12.04.2019 - Ausgabe Nr. 1532

Wirtschaft im Bezirk Bruck/Leitha fordert mehr berufsbildende Schulen



Für die Gründung zusätzlicher berufsbildender Schulen im Bezirk Bruck/Leitha spricht sich der Obmann der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Klaus Köpplinger aus. Wie er dem NÖ Wirtschaftspressedienst erklärte, gebe es derzeit nur die HAK/HASCH (Handelsakademie und Handelsschule) Bruck/Leitha, die auch für Schüler jenseits der Grenze interessant sei. „Das schulische Angebot zu erweitern, ist sinnvoll, weil der Wirtschaftsraum prosperiert und entsprechend ausgebildete junge Menschen benötigt. Dass die Ausbildung bei uns sehr gut ist, zeigt ja auch das Interesse der Slowaken und Ungarn“, betont Köpplinger.

Zusätzlich müsse man sich vor Augen halten, dass sich der Wirtschaftsraum Bruck und Bratislava immer enger verflechte und man sich deshalb auch über die Infrastruktur Gedanken machen müsse. Mit Blick auf das steigende Verkehrsaufkommen plädiert der Bezirksstellenobmann für eine „Ertüchtigung der Schnellbahn S7“, nicht nur mit einer verbesserten Taktung, sondern auch mit einer Beschleunigung der Strecke und der Modernisierung der Zugsgarnituren.

Von der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Bruck/Leitha werden 2.973 Mitglieder betreut. 2018 fanden 368 Unternehmensneugründungen statt, um 121 mehr als im Jahr davor. Im gesamten Bezirk befinden sich 7.158 aktive Kammermitglieder, in 225 Lehrbetrieben werden 847 Lehrlinge ausgebildet, die EPU-Quote beträgt 62,6 Prozent. (hm)

http://wko.at/noe/bruck

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