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19.04.2019 - Ausgabe Nr. 1533

Berndorfer Bär klettert über die Umsatzmarke von 700 Millionen Euro



Für die Berndorf AG - einen industriellen Leitbetrieb im Triestingtal – war 2018 wieder ein Erfolgsjahr. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst dem vorliegenden Geschäftsbericht entnimmt, ist der Umsatz der Unternehmensgruppe im Vergleich zum Vorjahr um 46 Millionen Euro oder sieben Prozent auf die neue Rekordmarke von 707 Millionen Euro geklettert. Das Ergebnis vor Steuern ist mit 33 Millionen Euro leicht unter der Vergleichszahl des Vorjahres geblieben. Mehr als 95 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf Exporterlöse.

„Zu den ursprünglich bestehenden drei Geschäftsfeldern haben wir in den letzten 30 Jahren acht neue hinzugekauft und diese auch noch mit weiteren Akquisitionen und Investitionen gestärkt“, erklärt Berndorf AG-Vorstandsvorsitzender Peter Pichler. Künftig erwarte er weniger Zukäufe, sondern mehr die Konzentration auf den Ausbau innerhalb des bestehenden Portfolios. „Dafür müssen wir in der Gruppe aus eigener Kraft fit sein“, sagt er. 2018 hat die Berndorf AG fast zwölf Millionen Euro in Forschung & Entwicklung investiert.

Das Industrieunternehmen ist u.a. in der Erzeugung von Band- und Pressblechen, im Werkzeug- und Schwimmbäderbau sowie in der Wärmebehandlung tätig. Am Standort Berndorf, wo sich die Firmenzentrale befindet, werden Stahlbänder und Sondermaschinen produziert. Eine Reihe von Betrieben der Unternehmensgruppe agiert in nachhaltigen Wachstumsmärkten, wie erneuerbare Energien, Batterien-Technologie oder medizintechnische Produktionslinien.

In rund 70 Tochterunternehmen in über 20 Staaten der Welt beschäftigt die Berndorf AG mehr als 3.300 hochqualifizierte Mitarbeiter. In Österreich beschäftigt der Industriebetrieb in Berndorf sowie an weiteren Standorten in Mödling, Guntramsdorf und Thörl in der Steiermark 660 Personen. „Obwohl wir mehr als 90 Prozent aller Umsätze im Ausland bzw. für ausländische Kunden erwirtschaften, ist noch immer ein knappes Fünftel der Belegschaft im Inland beschäftigt“, rechnet Pichler vor. Das sei ein klares Bekenntnis zum Standort Österreich und insbesondere zu Niederösterreich. (mm)

http://www.berndorf.at

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