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5.07.2019 - Ausgabe Nr. 1544

Alpenland: Zum 70er Rekordergebnis und neue Wege



Die Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Alpenland kann zu ihrem 70-Jahr-Jubiläum ein Rekordergebnis verbuchen. Mit knapp 17.000 verwalteten Wohnungen und Lokalen betreut der Konzern mehr Einheiten als je zuvor. Das Konzernergebnis 2018 lag bei mehr als elf Millionen Euro. Mit 6,59 Millionen Euro erreichte das Jahresergebnis der Alpenland ebenfalls einen historischen Spitzenwert.

Als Wohnbauträger sind Alpenland und die fünf Konzerntöchter Kamptal, Thayatal, Terra, NÖSTA und AlpGes wichtige regionale Arbeitgeber. „Und wir leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur bauwirtschaftlichen Dynamik in Niederösterreich“, so das neu gewählte geschäftsführende Vorstandsmitglied Isabella Stickler. „Im ganzen Konzern haben wir im Vorjahr 83,3 Millionen Euro Bauvolumen abgewickelt, wozu noch rund 4,6 Millionen Euro für Sanierungsprojekte kommen.“ Insgesamt haben rund 3.000 regionale Betriebe von Aufträgen der Alpenland profitiert.

Mit der Obmannschaft des früheren Hauptstadt-Managers Norbert Steiner hat für Alpenland 2013 eine neue Ära begonnen. Steiner hat nämlich seine umfangreichen städtebaulichen und architektonischen Erfahrungen, wie etwa beim Bau des Olympia-Stadions in München, sowie seine kommunalpolitische Vernetzung eingebracht. Dazu gehörten nicht nur die Modernisierung der Verwaltung, sondern auch eine Verbesserung der technischen und architektonischen Qualität der Wohnbauten sowie eine Steigerung des Bauvolumens. Das hat schließlich dazu geführt, dass sich die Bilanzsumme des Alpenland-Konzerns in den vergangenen 15 Jahren auf 1,25 Milliarden Euro verdoppelte.

"Wohnungseigentum sehen wir als wichtige Form der Vermögensbildung und der Vorsorge gegen Altersarmut“, so Steiner. Er ist stolz darauf, dass „wir es geschafft haben, den Kaufpreis einer Alpenland-Wohnung im Schnitt um 20 Prozent günstiger anbieten zu können, als Wohnungen auf dem freien Markt kosten.“ Rund 60 Prozent der Alpenland-Kunden seien bereits zu Eigentümern ihrer Wohnung geworden. „Wir gehen mit flexiblen und unterschiedlichen Wohnkonzepten auf unterschiedliche Bedürfnisse und Nachfragen ein“, betont Steiner mit Verweis auf die Stärken der Alpenland.

Gemeinsam mit den 84 Mitarbeitern will das Alpenland-Management seinen innovativen Kurs auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Derzeit seien gerade zukunftsorientierte Wohnprojekte in St. Pölten (Mühlbach Ost - „Wohnen mit Weitblick“) und in Baden in Planung, die wegweisend für Niederösterreich werden sollen. Isabella Stickler: „Mit den dort geplanten Wohnquartieren werden umweltfreundliche Mobilität, vielfältige Grün- und Freizeitflächen angeboten sowie das soziale Miteinander in den Mittelpunkt gerückt. Erstmals werden auch die Bewohner vorab eingebunden. Dafür bringen wir auch neue Methoden – wie Gemeinwesenarbeit – nach Niederösterreich.“

Bei der Alpenland und ihren Töchtern legt man auch Wert darauf, dass die Hausbetreuung möglichst kundennahe angesiedelt ist. Steiner: „Unsere Hausbetreuer sind stets in der Nähe, da der Großteil in den betreuten Häusern oder in der Nähe wohnt.“ Seit 2017 gibt es außerdem eine eigene 24-Stunden-SOS-Hotline, wenn es im „zu Hause“ Probleme gibt. (rz)

http://www.alpenland.ag

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