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9.08.2019 - Ausgabe Nr. 1549

Wieder kräftiger Umsatzsprung bei der Leyrer + Graf Baugesellschaft



Niederösterreichs größtes Bauunternehmen, die Waldviertler Firma Leyrer + Graf, ist auch im Geschäftsjahr 2018 einen steilen Wachstumskurs gefahren. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst Angaben des Branchenmagazins „Solid“ entnimmt, hat der Industriebetrieb, der seine Aktivitäten von der Zentrale in Gmünd steuert, im Vorjahr einen Umsatz von 374 Millionen Euro erwirtschaftet. Das waren um fast 66 Millionen Euro oder 21,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2017.

Kernbereiche der Produktion von Leyrer + Graf sind der Hoch- und Tiefbau, die Holztechnik sowie die Asphalt- und Betonerzeugung. Das Waldviertler Industrieunternehmen, das zu 100 Prozent im Familienbesitz ist, bietet Leistungen als Bau- und Zimmermeister sowie in der Herstellung von Baustoffen und in der Elektrotechnik an.

Über die Medien bekannte Projekte, die Leyrer + Graf zurzeit abwickelt, sind in Niederösterreich z.B. die Errichtung der elf Kilometer langen Verlängerung der Weinviertler Schnellstraße S3 von Hollabrunn nach Guntersdorf sowie der Bau des neuen Fußballstadions in Wiener Neustadt. In Wien ist der Waldviertler Betrieb u.a. an der laufenden Modernisierung der U-Bahnlinie U4 federführend beteiligt. So baut Leyrer + Graf die Station Pilgramgasse neu und saniert die Strecke zwischen Karlsplatz und Margaretengürtel. Die beiden Stationen Kettenbrückengasse und Margaretengürtel erhalten einen grundlegenden Neuanstrich.

Ausgehend vom zentralen Firmensitz in Gmünd betreibt Leyrer + Graf 17 Standorte in Österreich und Tschechien. Darunter sind Asphaltwerke in Schrems, Lassee und Sierning sowie Betonwerke in Gmünd, Trebon und Chotoviny. Leyer + Graf beschäftigt mehr als 1.900 Mitarbeiter, davon rund 160 Lehrlinge. (mm)

http://www.leyrer-graf.at

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