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27.09.2019 - Ausgabe Nr. 1556

Mostviertel Tourismus erzielte heuer bis Juli sechs Prozent mehr Nächtigungen



Von Jänner bis Juli 2019 konnte im Mostviertel bei den Nächtigungszahlen ein Zuwachs um 6,0 Prozent erzielt werden. Andreas Purt, Geschäftsführer der Mostviertel Tourismus GmbH, zeigt sich gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit dem Ergebnis zufrieden: „Die positive Entwicklung der Nächtigungsstatistik hat sich auch in den ersten Monaten des heurigen Jahres fortgesetzt und zeigt insbesondere aufgrund der turbulenten Wintersaison eine zufriedenstellende Bilanz.“

712.832 Nächtigungen bedeuten einen Zuwachs von 40.341 zum Vergleichszeitraum 2018 und von 64.626 gegenüber 2017. Ein besonders starker Anstieg war bei ausländischen Gästen zu verzeichnen (+12,9 Prozent). Die Nächtigungen von österreichischen Urlaubsgästen stiegen um 4,1 Prozent und die von deutschen um 2,4 Prozent.

Noch deutlicher fielen die Zugewinne bei den Ankünften aus. Mit 302.826 haben sie die 280.047 des Vorjahres um 8,1 Prozent übertroffen, bei Deutschen um 4,0 Prozent und bei den übrigen Gästen aus dem Ausland sogar um 16,4 Prozent. „Den schon seit einigen Jahren anhaltenden Trend zu kürzeren Aufenthaltsdauern - heuer mit einem Schnitt von 2,35 Tagen -haben wir auch diesmal mit zusätzlichen Ankünften aber mehr als ausgleichen können“, so Purt. Die meisten Ausländer kommen aus Deutschland, gefolgt von Ungarn, Tschechien, Niederlande, Slowakei und Polen.

Auch der Blick auf die sechs Tourismusverbände zeigt ein positives bis stabiles Bild. Während im Raum NÖ Zentral rund um St. Pölten mit 23.242 zusätzlichen Nächtigungen (+17,6 Prozent) ein sensationelles Ergebnis erzielt wurde, bilanziert man positiv auch an der Eisenstraße (6,2%), an der Moststraße (2,7%) und im Traisen-Gölsental (0,2%). Einen Rückgang melden das Pielachtal (-7,1 %) und das Melker Alpenvorland (-2,6%).

Der bisher stärkste Monat im heurigen Mostviertler Tourismusjahr 2019 ist der Juli mit 146.554 Nächtigungen (+9,1%) gewesen. Ihnen sind 57.767 Ankünfte (+9,0%) voraus gegangen. Im Vergleich zu 2018 waren das 12.210 mehr Nächtigungen und 4.760 mehr Ankünfte. Aber auch sonst noch liefert die Statistik interessante Erfolgswerte des Mostviertler Tourismus. Die Nächtigungen stiegen im Februar um 8,8 Prozent, im Juni um 6,5 Prozent und im Mai um 6,2 Prozent. Nächtigungsstärkste Gemeinden waren von Jänner bis Juli 2019 St. Pölten mit 105.244 Nächtigungen (+13,2%) gefolgt von Göstling an der Ybbs mit 82.573 (+2,2%), Gaming mit 62.051 (+7,9%), Annaberg mit 37.374 (+2,3%) und St. Valentin mit 24.614 (+9,9%).

Viele Gäste konnten heuer aus Tirol begrüßt werden (+11,0 %). Signifikante Einbußen gab es bei den Urlaubern aus Kärnten (-30,5%). Bei den anderen Bundesländern schwanken die Unterschiede im einstelligen Prozentbereich. Insgesamt stieg die Summe der Gäste aus Österreich um 4,1 Prozent.

Die Wilde Wunder Card, die Urlaubsgästen ab einer Übernachtung freien bzw. stark vergünstigen Eintritt zu über 50 Attraktionen in der Mostviertler Bergwelt und im Pielachtal bietet, setzt auch heuer ihren Höhenflug fort. Von 1. Mai bis 24. September sind 26.656 Karten ausgegeben worden, die 53.895 mal eingesetzt wurden. Das waren im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2018 6,2 Prozent mehr Kartenausgaben und 10,2 Prozent mehr Nutzungen.

Mit der allgemeinen Entwicklung der Ankünfte und Nächtigungen ist Andreas Purt zufrieden. „Vor allem in den heißen Sommer-Monaten ist die Nähe zu den Ballungsräumen spürbar“, sagt er. „Die Gäste daraus genießen dann gern ein Wochenende in der erfrischenden Mostviertler Bergwelt. Zudem gewinnt die Kulinarik in Verbindung mit Regionalität und Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. Und auch hier kann die Region mit exzellenten Angeboten, wie etwa der neuen Veranstaltungsreihe Mostviertler Feldversuche, punkten.“ (dsh)

http://www.mostviertel.at

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