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4.10.2019 - Ausgabe Nr. 1557

Korneuburger Security-Leute schwören auf Fahrten mit „Voll-Gas“



„Wir sind ab 2015 zuerst alle E-Autos Probe gefahren, doch leider waren die Reichweiten zu kurz. Dann probierten wir einen Erdgasflitzer und waren von seiner Leistung begeistert“, teilt Martin Zeitlberger, Geschäftsführer der FSZ Sicherheitsdienstleistungs GmbH in Korneuburg, dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. „Mit zehn Kilo Gas sind wir rund 300 Kilometer gefahren und haben damit nicht nur die Kosten halbiert sondern auch die Umwelt geschont.“

Nach erfolgreichen Probefahrten hat man nach und nach drei der vier Dieselfahrzeuge gegen Erdgasautos ausgetauscht. Der letzte Dieselwagen ist heuer durch ein E-Auto ersetzt worden. „Damit können wir jetzt pro Jahr ca. 3.500 Euro an Energiekosten einsparen“, rechnet Zeitlberger vor. Der Wechsel der Fahrzeuge hat rund 45.000 Euro gekostet. Alle Autos werden hauptsächlich im Streifendienst eingesetzt.

Acht fix Angestellte der Security GmbH und rund 80 fallweise engagierte Mitarbeiter sind in den Bezirken Korneuburg, Tulln und Hollabrunn im Einsatz. Als jährlichen Umsatz nennt Martin Zeitlberger rund 400.000 Euro, Tendenz steigend. Die meisten Einsätze sind Sicherheitsdienste bei Veranstaltungen, Streifendienste und die Kontrolle von Parkraum-Bewirtschaftungen. Auftrageber sind vor allem Gemeinden, aber auch Firmen und Privatpersonen. Einer der neuesten Großaufträge kommt von der Stadt Tulln. Er sorgt für die Bewachung der Tullner Messe-Veranstaltungen samt Messe-Gelände bei Tag und bei Nacht.

Derzeit bereiten sich die Security-Leute auf eine neue Ausbildung vor, die vom Nationalrat für eine einheitliche, zertifizierte Ausbildung im Sicherheitsgewerbe gesetzlich vorgeschrieben wurde. „Wir hoffen bei Bedarf dann auch optimale Partner für eine Zusammenarbeit zu finden“, erklärt Firmenchef Zeitlberger. (km)

http://www.fsz-security.at

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