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8.11.2019 - Ausgabe Nr. 1562

Weinviertler regiobahn braucht mehr Personal und neue Lokomotiven



Rund 6.300 Personen hat der von der Weinviertler regiobahn RB GmbH betriebene „NostalgieExpress Leiser Berge“ in der Ende Oktober abgelaufenen Saison auf den Gleisen von Wien über Korneuburg nach Ernstbrunn und wieder retour befördert. „Die Zahlen entsprechen in etwa jenen von 2018“, gibt regiobahn-Geschäftsführer Johann Narrenhofer dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage bekannt. Mit dem Ergebnis sei man zufrieden, auch deshalb, „weil uns heuer das traditionelle Oldtimertreffen, zu dem viele mit dem Zug nach Ernstbrunn anreisen, wegen strömendem Regen buchstäblich ins Wasser gefallen ist.“

Auf gleich hohem Niveau wie im Vorjahr hätten sich auch die Fahrten mit Sonderzügen entwickelt, teilt Narrenhofer mit. Vor dem Jahreswechsel führt die regiobahn noch zwei solcher Sonderzüge durch das Weinviertel: Am 16. November dampft der „Martingansl-Express“ in die Leiser Berge, und am 14. Dezember geht es zum Adventmarkt in die Kellergasse Hadres. „Im Güterverkehr transportieren wir außerdem alle 14 Tage Getreide auf der Strecke“, ergänzt der Geschäftsführer.

Das erste Halbjahr 2020 wird für die regiobahn RB GmbH, die in Ernstbrunn ihren Sitz hat, entscheidende Weichenstellungen bringen. „Uns fehlen Personal und Lokomotiven“, stellt Narrenhofer fest. „Wir brauchen einen Partner. Denn mit der Struktur, wie wir sie derzeit haben, können wir uns nicht weiterentwickeln.“ (mm)

http://www.regiobahn.at

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