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22.11.2019 - Ausgabe Nr. 1564

Korneuburger Firma setzt auf Nanopartikel



Auf die Produktion von Nanopartikel, die in Forschung und Industrie Anwendung finden, ist das Start-up-Unternehmen „Phornano Holding GmbH“ mit zwei Mitarbeitern in Korneuburg spezialisiert. Die neueste Nanopartikel-Entwicklung „HighQuant“ kommt in der Untersuchung von Proben unter dem Mikroskop zum Einsatz und macht es möglich, dass diese noch genauer durch Fluoreszent- und Akustikeffekte beobachtet werden können. Diese Entwicklung ist dem NÖ Innovationspreis 2019 eine Anerkennung wert gewesen.

„In der Mikroskopie gab es zwar die Möglichkeit schon, mit Licht und Ultraschall eine Probe zu untersuchen. Aber in Kombination in einem Gerät gab es das in dieser Form noch nicht. Mittels Laser kann man nicht nur Fluoreszenzlicht erzeugen, sondern auch Ultraschall. Das ermöglicht eine noch genauere Untersuchung der jeweiligen Probe und auch die Beobachtung lebender Zellen“, teilt Geschäftsführer Andreas Stingl dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Diese Innovation ist in Zusammenarbeit mit der RECENDT GmbH in Linz entwickelt worden und hat bereits das Interesse am Einsatz in Forschungsstellen ausgelöst.

Phornano bietet ein Grundsortiment Nanopartikel an, entwickelt jedoch auch solche auf Kundenwunsch. Es gibt z.B. Zinkoxyd-Nanopartikel, die im Sonnenschutz zum Einsatz kommen. Schwerpunkt im Marketing sind für Stingl wissenschaftliche Publikationen, da ein guter Teil der Kunden aus der Wissenschaft kommt und so weitere Wissenschafter und Forschungsgruppen der Industrie auf seine Nanopartikel aufmerksam gemacht werden. (hm)

http://www.phornano.com

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