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29.11.2019 - Ausgabe Nr. 1565

Überalterung wird zur Herausforderung für den NÖ Arbeitsmarkt



In den kommenden Jahren wird sich die Altersstruktur der niederösterreichischen Bevölkerung dramatisch verändern. Die Anteile der unter 20jährigen Kinder und Jugendlichen sowie jene der 20- bis 65jährigen Erwachsenen – auch Erwerbspotenzial genannt – sinken. Hingegen nimmt die Menge der Menschen im Pensionsalter von über 65 Jahren zahlen- und anteilsmäßig stark zu. Das geht aus der jüngsten Bevölkerungsprognose der Statistik Austria hervor. Der NÖ Wirtschaftspressedienst hat dieser Studie einige interessante Details entnommen.

Für den Arbeitsmarkt von großer Bedeutung ist vor allem die Entwicklung bei den 20- bis 65-Jährigen. In diesem erwerbsfähigen Alter sind 2018 in Niederösterreich rund eine Million Personen gestanden. Laut Prognose der Statistik Austria wird diese Bevölkerungsgruppe bis zum Jahr 2040 auf 961.000 schrumpfen. Es wechseln nämlich Jahr für Jahr mehr Personen ins Pensionsalter, als Menschen im erwerbsfähigen Alter durch Übertritte aus dem Schulalter bzw. durch Zuwanderung hinzustoßen. Der Anteil der 20- bis 65-Jährigen an der Bevölkerung Niederösterreichs geht langfristig von 60,4 Prozent (2018) auf 52,9 Prozent (2040) bzw. 49,8 Prozent (2080) zurück.

Kräftige Zuwächse sind in Niederösterreich ab sofort bei der über 65jährigen Bevölkerung zu erwarten, wobei der Alterungsprozess durch den Anstieg der Lebenserwartung noch beschleunigt wird. Haben sich 2018 in Niederösterreich rund 335.000 Personen im Rentenalter über 65 Jahren befunden, werden es im Jahr 2040 schon 514.000 sein, im Jahr 2080 sogar 622.000. Der Anteil der über 65jährigen Bevölkerung steigt in Niederösterreich von 20 Prozent (2018) auf 28,3 Prozent (2040) bzw. 31,6 Prozent (2080). (mm)

http://www.statistik.at

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