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13.12.2019 - Ausgabe Nr. 1567

Raiffeisenbanken und Holding sehen sich für die Zukunft sehr gut aufgestellt



In Niederösterreich gibt es 53 selbständige Raiffeisenbanken, die heuer eine sehr gute Geschäftsentwicklung melden. „Wir werden an die Rekordergebnisse der letzten Jahre anschließen können“, sagte Raiffeisen-Holding-Generaldirektor Klaus Buchleitner vor Journalisten im Klub der Wirtschaftspublizisten. Das sei in einem schwierigen Marktumfeld, das von Negativzinsen, Regulatorik und Digitalisierung geprägt ist, keine Selbstverständlichkeit.

Gut läuft das Geschäft auch in der Bundeshauptstadt, wo die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien fünf Regionalzentren, 21 Bezirksfilialen und einen Private-Banking-Standort betreibt. „Dieses Netz an Standorten wollen wir nicht ausdünnen“, erklärte Buchleitner. Geplant sei vielmehr, mehr als 20 Millionen Euro in die Modernisierung der Wiener Bankstellen zu investieren sowie eine „virtuelle Filiale“ zu installieren, die den Kunden 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen soll.

Sehr stolz ist der Generaldirektor auf das umgebaute Beteiligungsportfolio der Raiffeisen Holding. Dieses besteht aus den Geschäftsfeldern Agrar, Bank, Infrastruktur und Medien. Verkäufe seien hier keine geplant, auch nicht in Anbetracht der im Rahmen von Basel IV angedachten Kapitalvorschriften. In Niederösterreich hält Raiffeisen u.a. Beteiligungen an der Mühlengruppe GoodMills, dem Zucker- und Stärkekonzern Agrana sowie am Milchverarbeiter NÖM AG. (mm)

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