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14.02.2020 - Ausgabe Nr. 1575

Baumit investiert am Standort Wopfing mehr als 12 Millionen Euro



Die starke Nachfrage nach gesunden und schadstofffreien Baustoffen hat der Baumit GmbH mit ihrer Zentrale in Wopfing im Piestingtal 2019 einen Umsatzzuwachs um 3,5 Prozent auf 260 Millionen Euro beschert. Wie Baumit Geschäftsführer Georg Bursik dem NÖ Wirtschaftspressedienst erklärt, sei dies die Folge davon, dass man seit vielen Jahren in diesem Bereich forsche und entsprechende Produkte mit Systemlösungen auf den Markt bringe.

„Wir brauchen weiter Sanieroffensiven. Hier geht es nicht nur um die thermische Sanierung, sondern auch um die Mauerwerke, die feucht und schadsalzbelastet sind. Hier richten wir einen Appell an die neue Bundesregierung, entsprechende Impulse zu setzen. Das im Rahmen von Steuern umzusetzen, wäre sehr zielführend“, sagt Bursik.

Am Standort Wopfing, wo sich auch das Innovationszentrum befindet, werden heuer rund 12,5 Millionen Euro in allgemeine Instandsetzung und Verbesserung investiert. Mit über 400 Mitarbeiter und 20 Lehrlingen erzeugt man dort Trockenmörtel, Kalk, Zement sowie Verputze für Fassaden und Innenräume. In die anderen Produktionsstandorte Peggau, Wietersdorf und Bad Ischl werden zusammen weitere 12,5 Millionen Euro investiert.

2019 hat Baumit mit 680 Mitarbeitern einen Umsatz von 260 Millionen Euro erzielt. Sie ist Tochter der Holding Baumit Beteiligungen GmbH, die mit rund 70 Firmen mit über 4.100 Mitarbeitern in 25 Ländern 2019 einen Umsatz von 1,26 Milliarden Euro erwirtschaftet hat. Baumit ist Teil der Schmid Industrieholdung GmbH, zu der auch Austrotherm und Murexin gehören. Dieser Mischkonzern beschäftigte 2019 6.300 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,88 Milliarden Euro. (hm)

http://www.baumit.com

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