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20.03.2020 - Ausgabe Nr. 1580

Kinderfahrräder aus Klosterneuburg sind ein weltweiter Verkaufsschlager



140.000 Kinderfahrräder hat die woom GmbH, die im Gewerbepark Klosterneuburg ihre Zentrale hat, im Vorjahr in 30 Staaten der Welt verkauft. Bis zum Jahr 2025 will die stark wachsende Start-up-Firma ihr Absatzgebiet auf rund 100 Länder erweitern. Zuletzt hat woom mit 100 Beschäftigten einen Umsatzanstieg um 85 Prozent verzeichnet und rund 30 Millionen Euro erwirtschaftet.

Produziert werden die superleichten Fahrräder für Kinder im Alter von eineinhalb bis 14 Jahren in Kambodscha. Entwicklung, Design, Qualitätsmanagement, Marketing und Vertrieb erfolgen in Klosterneuburg. An Spitzentagen im Frühling und vor Ostern verlassen bis zu 1.000 Fahrräder das Zentrallager im Gewerbepark. „Derzeit liegen wir bei rund 500 Stück am Tag“, erklärt woom-Geschäftsführer Marcus Ihlenfeld in einem Interview mit der Österreichischen Verkehrszeitung (ÖVZ).

Bei woom können die Kunden aus sechs Modellen in fünf Farben wählen. Ein 14-Zoll-Kinderfahrrad wiegt nur fünf Kilogramm. Bestellen kann man seinen gewünschten Drahtesel über das Internet im firmeneigenen Webshop. Erhältlich sind die Räder aber auch bei rund 300 Fachhändlern in Europa, darunter in 50 Geschäften in Österreich.

Etwa 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet woom in Europa, wobei Deutschland der größte Absatzmarkt ist. „Mit 35 Prozent Marktanteil in Österreich haben wir so ziemlich den Plafonds erreicht“, sagt Ihlenfeld. Ziel des Unternehmens sei es, der beliebteste Hersteller von Kinderfahrrädern auf der Welt zu werden. (mm)

http://www.woombikes.com

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