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3.07.2020 - Ausgabe Nr. 1595

Frauen verdienen in handwerklich-technischen Berufen wesentlich besser



Weil weibliche Fachkräfte mit technisch-handwerklichem Know-how weit mehr verdienen als Frauen in traditionellen Berufen, wie Friseurin oder Verkäuferin, macht das Arbeitsmarktservice Niederösterreich (AMS NÖ) einmal mehr auf seine bewährte Ausbildungsschiene „Frauen in Handwerk und Technik“ (FiT) aufmerksam. FiT verfolgt das Ziel, Frauen für Berufsfelder zu begeistern, die bisher von Männern dominiert wurden, und Ausbildungen zu fördern, die ihre Jobchancen und Verdienstmöglichkeiten verbessern. Auch dem oft akuten Personalmangel will das AMS NÖ mit mehr Frauen entgegenwirken.

Für das Weinviertel fällt die FiT-Regionalbilanz der bisher erbrachten Leistungen beeindruckend aus. Wie das AMS NÖ dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage mitteilt, haben sich seit dem Projektstart 2009 im FiT-Zentrum Weinviertel mehr als 2.000 Frauen aus dem Bezirken Hollabrunn, Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf mit Berufen aus Handwerk und Technik vertraut gemacht. Rund 700 Frauen sind in eine FiT-Ausbildung eingetreten, wovon 85 Prozent die Kurse und Praktika positiv abgeschlossen und dann eine Anstellung in einem Betrieb mit handwerklich-technischer Ausrichtung gefunden haben.

Durchgeführt wird das FiT-Zentrum Weinviertel von ABZ*AUSTRIA, einem nicht gewinnorientiert wirtschaftenden Verein zur Förderung von Arbeit (A), Bildung (B) und Zukunft (Z) von Frauen. Das FiT-Programm steht allen Frauen offen, die beim AMS arbeitslos oder arbeitsuchend gemeldet sind. Vorbildung und/oder berufliche Qualifikation spielen keine Rolle. (mm)

http://www.ams.at/fit

http://www.abzaustria.at/angebote-projekte/fit-zentrum-weinviertel

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