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24.07.2020 - Ausgabe Nr. 1597

Wirtschaftskammer verknüpft Kurzarbeit mit Weiterbildung



„Bis spätestens Ende Juli brauchen wir schnell eine Einigung zwischen den Sozialpartnern und der Bundesregierung, damit unsere Unternehmen wissen, wie es mit der Kurzarbeit Ende September weitergeht. Viele Produktionsbetriebe werden noch länger unter der Krise leiden und Kurzarbeit in Anspruch nehmen müssen, um einen Personalabbau zu vermeiden.“ Dies stellte der Präsident der NÖ Wirtschaftskammer Wolfgang Ecker in einem aktuellen Lagebericht fest.

Derzeit sind in Niederösterreich 17.800 Betriebe mit 76.000 Beschäftigten in Kurzarbeit. Aus einer Umfrage der neun Wirtschaftskammern geht hervor, dass die Betriebe rasch ein Modell wollen, das flexibel und unbürokratisch ist. Ab 1. Oktober fordert die NÖ Wirtschaftskammer ein Kurzarbeitsmodell, das stets für sechs Monate beantragt und bis auf 24 Monate verlängert werden kann.

Großen Wert legt Präsident Ecker darauf, dass die Kurzarbeit mit Weiterbildungsmaßnahmen der Dienstnehmer verknüpft wird. Auch hier sei mehr Flexibilität erforderlich. Finanzielle Anreize gibt es in Form von Bildungsschecks und eines Stammkunden-Bonus. (mü)

http://wko.at/noe

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