//
27.11.2020 - Ausgabe Nr. 1615

Nahversorgung neu: 2021 sollen schon 20 „Kastl-Greissler“ Ware verkaufen



Ehrgeizige Ziele verfolgt die Kastl-Greissler GmbH aus Jaidhof im Bezirk Krems-Land. Das Start-up-Unternehmen, das auf Basis eines Franchise-Systems die Nahversorgung im ländlichen Raum zu sichern hilft, arbeitet zurzeit mit sechs Partnern in Niederösterreich und in Kärnten zusammen. In beiden Bundesländern betreiben sie neun Geschäfte. Noch heuer werden zwei weitere „Kastl-Greissler“ im Burgenland und in Osttirol starten.

„Ab kommendem Jahr wollen wir das Konzept auf ganz Österreich ausrollen“, kündigt KastlGreissler-Geschäftsführer Gerald Gross gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst an. 2021 soll die Zahl der Franchisenehmer schon auf 20, die Zahl der geöffneten Geschäfte auf 50 steigen. 2022 peilt man 30 Franchisenehmer mit 80 Shops an.

Das Besondere am „Kastl-Greissler“: Untergebracht ist die Ware – knapp 500 Artikel für den täglichen Bedarf – in einem umgebauten Container. Die angebotenen Lebensmittel und Produkte stammen zum Großteil von Landwirten und Unternehmen aus der Region. Das „Kastl“ ist jeden Tag und zu jeder Zeit geöffnet. Der Einkauf wird in Selbstbedienung gescannt und bezahlt.

„Ein Container kann die qualitativ hochwertige Nahversorgung für bis zu 2.000 Einwohnern einer Ortschaft sicherstellen“, unterstreicht Gross. Hervorgegangen ist die Kastl-Greissler GmbH aus den sogenannten „MoSo-Märkten“ des Weinviertlers Markus Wegerth. Dieser ist auch im neuen Team an Bord geblieben und treibt gemeinsam mit den Investoren Martin Rohla und Christoph Mayer die weitere Entwicklung der innovativen Start-up-Firma voran. (mm)

http://www.kastlgreissler.com

Artikel teilen:

© 2021 - www.wirtschaftspressedienst.at
Donau Media Wirtschaftsverlag 1984 GmbH | Bahnstraße 6 | 2104 Spillern