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18.12.2020 - Ausgabe Nr. 1618

Landesenergieversorger EVN investiert in Niederösterreich 300 Millionen



Niederösterreichs Landesenergieversorger EVN bleibt mit seinem Investitionsprogramm erfolgreich auf Schiene. Es sieht jährliche Ausgaben in Höhe von 450 Millionen Euro in die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energieträgern, in die Netzsicherheit sowie in die Trinkwasserversorgung vor. Dazu kommen internationale Projektgeschäfte zur Abwasseraufbereitung und Klärschlammverwertung. Zwei Drittel des Investitionsvolumens – rund 300 Millionen Euro – verbleiben in Niederösterreich.

In der Ökostromproduktion treibt die EVN den Ausbau von Windenergie und Biomasse voran. Noch heuer gehen zwei neue Windkraftanlagen in Kettlasbrunn bei Mistelbach mit einer Leistung von rund acht Megawatt ans Netz. Mittlerweile betreibt die EVN Windparks mit einer installierten Kapazität von 367 Megawatt. Rund 500 Megawatt sind das nächste Ziel bis Ende 2023.

Nach der Stilllegung des Steinkohlekraftwerkes Dürnrohr im Sommer 2019 richtet der Energieversorger den Produktionsstandort im Tullner Feld neu aus. 20 Millionen Euro fließen dort in die Stromerzeugung aus Müllverbrennung sowie in die Errichtung von zwei thermischen Anlagen zur Verwertung von industriellem und kommunalem Klärschlamm. In Planung ist in Dürnrohr zurzeit auch der Bau einer großflächigen Photovoltaikanlage.

Bis 2030 wird das EVN-Tochterunternehmen EVN Wasser 165 Millionen Euro in den Ausbau der überregionalen Trinkwasser-Versorgungsnetze im Land investieren. Diese Mittel sind u.a. für die Errichtung einer 60 Kilometer langen neuen Versorgungsleitung von Krems nach Zwettl sowie für den Bau einer Naturfilteranlage zur Wasserhärtereduktion in Petronell-Carnuntum bestimmt. Dieser „Weichmacher“ soll im Frühjahr 2022 seinen Betrieb aufnehmen. (mm)

http://www.evn.at

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