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22.01.2021 - Ausgabe Nr. 1622

Bezirk Neunkirchen erweist sich auch in der Krise als stabiler Wirtschaftsstandort



Einen Trend zur Regionalität erkennt die neue Obfrau der Wirtschaftskammer- Bezirksstelle Neunkirchen Monika Eisenhuber im digitalen Einkauf „Click & Collect“, mit dem man einem Geschäft seinen Bedarf per Mail bekannt gibt und dort die bestellte Ware selber abholt. „Das ist ein gutes Potential für den Handel im Bezirk, weil diese Möglichkeit gut angenommen wird und die Digitalisierung auf dem Vormarsch ist“, erklärte sie dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Corona zeige, „dass auch kleine Geschäfte nicht mehr an der Digitalisierung vorbei kommen und hier entsprechend vorsorgen müssen.“

Im Jahr 2020 hat es im Bezirk Neunkirchen 5.085 aktive Unternehmen gegeben, um 99 mehr als 2019. Eisenhuber bewundert den Mut jener, die sich für eine Neugründung entschieden haben. Dabei hebt sie auch das aktive Handeln von Personen hervor, die arbeitslos geworden sind und in einem Unternehmen für sich eine neue berufliche Chance sehen.

Ebenfalls positiv entwickelt sich die Lehrlingsausbildung. Die Zahl der Lehrbetriebe stieg um 14 auf 293, die Zahl der Lehrlinge um 8 auf 823. „Auch in Krisenzeiten darf die Ausbildung junger Menschen nicht vernachlässigt werden“, sagt Eisenhuber.

Die meisten Unternehmen im Bezirk entfielen 2020 auf den Sektor Gewerbe und Handwerk mit 2.881 Betrieben, gefolgt vom Handel mit 1.657, Information und Consulting mit 740 sowie Tourismus und Freizeitwirtschaft mit 668. Die Zahl der aktiven Unternehmensstandorte belief sich auf 5.569. (hm)

http://wko.at/noe/neunkirchen

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