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22.01.2021 - Ausgabe Nr. 1622

ecoplus-Cluster fahren auch in Zeiten der Corona-Krise auf der Überholspur



Auch im von der Corona-Pandemie gebeutelten Jahr 2020 konnten die von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus betriebenen Clusterinitiativen wieder ihre Stärke beweisen. Im Vorjahr haben die ecoplus-Cluster 84 neue Projekte gestartet, darunter 72 Kooperationsprojekte. 394 Projektpartner sind neu hinzugekommen. Seit dem Start der ersten Clusterinitiative im Jahr 2001 hat die Wirtschaftsagentur bereits 1.527 Projekte ins Leben gerufen. Davon sind 879 Kooperationsprojekte mit 4.937 Projektpartnern.

In Niederösterreich gibt es vier Cluster – Bau.Energie.Umwelt, Lebensmittel, Kunststoff und Mechatronik –, in denen 584 Partner aus Wirtschaft und Forschung mit mehr als 90.000 Beschäftigten arbeitsteilig zusammenarbeiten. Zusammen erwirtschaften sie als regional klein vernetzte Wertschöpfungsketten einen Jahresumsatz von mehr als 21 Milliarden Euro. Cluster machen es mit einer koordinierten Aufgabenteilung möglich, dass auch kleine Betriebe bei großen Aufträgen mit viel größeren Unternehmen mithalten können. Außerdem eröffnen sie ein Feld von Kosteneinsparungen.

„Die enge Vernetzung der Clusterpartner und deren betriebsübergreifende Zusammenarbeit in Kooperationsprojekten hat eine starke Vertrauensbasis zwischen den Unternehmen und den Clusterteams geschaffen, die sich gerade in der Corona-Krise vielfach bewährt hat“, heben Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki die Stärken des Erfolgsmodells hervor. Die Cluster fungieren als Drehscheibe, mit der sich die Betriebe gegenseitig unterstützen und aushelfen. Erfolgreiche Solidarität hat 2020 viele neue Entwicklungen bewirkt – vom Einweg-Schutzmantel bis zum Prototyp eines Beatmungsgeräts aus dem 3D Drucker. (mm)

http://www.ecoplus.at/de/ecoplus/cluster-niederoesterreich

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