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19.02.2021 - Ausgabe Nr. 1626

Region Schwechat wird mit dem Microsoft-Rechenzentrum weiter aufgewertet



Dass die Region Schwechat ein interessanter Wirtschaftsstandort ist, zeigt nicht nur die Zunahme der aktiven Mitglieder der NÖ Wirtschaftskammer (WKNÖ) um 232 oder fast fünf Prozent auf 5.083 im Jahr 2020, sondern auch der geplante Bau eines Rechenzentrums von Microsoft auf einem 40.000 Quadratmeter großen Areal in Schwechat, nahe der Wiener Stadtgrenze. Im Herbst 2020 hatte der US-Technologiekonzern angekündigt, in den nächsten zwei bis vier Jahren rund eine Milliarde Euro in dieses Daten-Großspeicherprojekt und in noch weitere solche in Ostösterreich zu investieren.

Wie Schwechats Wirtschaftskammer-Obmann Fritz Blasnek dem NÖ Wirtschaftspressedienst erklärte, werde dieses Rechenzentrum nicht nur den Wirtschaftsstandort weiter aufwerten, sondern auch neue Arbeitsplätze und Schlüsseltechnologie in die Region bringen. Die Zunahme der aktiven WKNÖ-Mitglieder wertet er als ein ungebrochenes Interesse an Firmengründungen und als Beweis, dass in herausfordernden Zeiten viele Menschen in der Selbständigkeit eine interessante Berufsperspektive sehen. Auch die Gründungsberatung in der Geschäftsstelle Schwechat hat im letzten Jahr um fast ein Viertel auf 177 zugenommen.

Optimistisch stimmt Blasnek das Forcieren der Lehrlingsausbildung, die sehr gut angenommen werde. Derzeit bilden in der Region Schwechat 191 Lehrbetriebe 736 junge Menschen aus, was eine leichte Zunahme gegenüber 2019 ist.

2020 gab es im Gerichtsbezirk Schwechat 5.083 aktive Mitglieder mit 5.317 aktiven Standorten. Die stärkste Sparte war Gewerbe und Handwerk mit 2.901 Mitgliedern, gefolgt vom Handel mit 1.236, Transport mit 645 sowie Information und Consulting mit 606. (hm)

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