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28.05.2021 - Ausgabe Nr. 1640

Variotherm Heizsysteme erobern den Exportmarkt Neuseeland



Energie muss gespart und CO2 reduziert werden. Angesichts des Klimawandels ist das ein Gebot der Stunde. Diese Entwicklung kommt der auf energieeffiziente Flächenheiz-und Kühlsysteme spezialisierten Firma Variotherm mit Sitz in Leobersdorf zugute. „Ob an der Wand, an der Decke oder am Fußboden montiert, damit sind wir seit 42 Jahren ein fester Bestandteil dieses Marktes. „Aktuell erzeugen wir pro Jahr am Standort rund 220.000 Quadratmeter Platten“, teilt Geschäftsführer Alexander Watzek dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit.

Im Jahr 2020 hat Variotherm mit 40 Mitarbeitern den Jahresumsatz um 13 Prozent auf 12,4 Millionen Euro erhöht. Neben den seit Jahren erzielten Umsatzsteigerungen nimmt auch der Exportanteil kontinuierlich zu. „Mittlerweile liegen wir bei 60 Prozent Export. In über 30 Ländern weltweit finden sich unsere Produkte“, so Watzek. „Ganz besonders stolz sind wir darauf, dass wir seit 2019 auch in Neuseeland vertreten sind. Viele Kiwi-Homes werden bereits mit Variotherm-Produkten geheizt und gekühlt.“

Den weltweiten Geschäftserfolg erklärt der Unternehmer unter anderem damit, dass die Firma ein stabiler Lieferant sei. „Auch in diesen herausfordernden Zeiten waren und sind wir immer lieferfähig – es hat keine Lieferengpässe gegeben. Außerdem waren und sind wir immer erreichbar“, sagt Watzek.

Dazu kommt: Corona hat die Baubranche überhaupt zum Boomen gebracht. „Konkret hatten wir zu keiner Zeit Kurzarbeit, sondern sogar einen zusätzlichen Schichtbetrieb eingeführt, um die notwendigen Mengen liefern zu können“, so der Geschäftsführer. „Wir stellen eine Tendenz zu eher kleineren, überschaubaren Lieferanten fest. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Renovierungsrate steigt. Für Renovierungen sind unsere Produkte entwickelt worden und daher optimal dafür geeignet.“

Die ständig steigende Nachfrage macht auch Investitionen am Standort Leobersdorf notwendig. Beispielsweise ging erst kürzlich eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb, die rund 45 Prozent des benötigten Stroms selbst erzeugen soll. Der Fuhrpark wird zunehmend auf Elektrofahrzeuge umgerüstet.

„Außerdem entsteht derzeit eine neue Produktionsanlage, die anfangs 2022 in Betrieb gehen soll. Wieder einmal wird der Platz viel zu eng und wir schaffen uns auch zusätzliche Miet-Lagerflächen an. Letztlich werden wir eine weitere Lagerhalle bauen, die Pläne dafür sind schon fast fertig“, so Alexander Watzek, der überzeugt ist, dass sich diese Investitionen lohnen werden: „Unsere konsequente Ausrichtung in Nachhaltigkeit, Fairness und Ehrlichkeit wird immer mehr wahrgenommen und auch honoriert.“ (jm)

http://www.variotherm.com

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