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28.05.2021 - Ausgabe Nr. 1640

Niederösterreichs Freibäder garantieren sicheres Schwimmen und Tauchen



„Grundsätzlich halte ich jede Möglichkeit einer angenehmen Freizeitgestaltung für positiv und freue mich darüber, dass die Freibäder mit 19. Mai wieder aufsperren durften“, erklärt Kurt Staska, Bädersprecher der NÖ Wirtschaftskammer dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Dass Baden nicht nur ein Vergnügen sondern auch sicher ist, begründet er mit der Zutrittskontrolle und mit der Abstandsregelung mit zwei Metern. Als wichtig hebt er hervor, „dass im Schwimmbad die 20-Quadratmeter-Regel gefallen ist, wir sprechen jetzt von sechs Quadratmetern. Damit benötigt eine Familie mit zwei Kindern nicht mehr 80 Quadratmeter Wasserfläche.“

Die neue Regelung kommt auch kleineren Bädern zugute. Denn jedes Bad könne innerhalb der gesetzlichen Vorgaben die konkreten Eintrittskriterien so regeln, dass es wirtschaftlich erfolgreich ist. „Wir hier in Baden, aber auch in Bad Vöslau setzen auf Saisongäste und Saisonkarten. Das funktioniert hervorragend“, sagt Staska mit Verweis auf die bereits jetzt schon mehr als 3.000 verkauften Saisonkarten. Im Jahr 2020 ist mit 5.000 Saisonkarten ein absoluter Rekord erzielt worden. „Wer eine Saisonkarte besitzt, hat in solchen Bädern einen Vorteil. Er kann immer ins Bad, während Tagesgäste auf freie Kontingente warten müssen“, betont der niederösterreichische Bädersprecher.

Ihm ist auch das Wiener Konzept vertraut, das wie schon im Vorjahr auf günstige Eintrittskarten setzt – und für Staska der Beweis, dass die konkrete Umsetzung sehr vielgestaltig sei. „Das Um und Auf sind die Sicherheitskonzepte“, betont er. In künstlichen Freibädern würde die Chlorierung in den Becken dafür sorgen, dass Viren und Bakterien keine Chance hätten.

Im Übrigen setzt der ehemalige Bürgermeister von Baden auf die Eigenverantwortung und auch auf die positiven Erfahrungen des Vorjahres. Deshalb rechnet er für seinen Aufgabenbereich mit baldigen weiteren Lockerungen: „Im Freibad werden wir hoffentlich die FFP2-Maske demnächst nicht mehr brauchen, der Abstand könnte auf einen Meter reduziert werden, und möglicherweise wird auch die Testpflicht für die Freibäder mit 1. Juli fallen. Unter diesen Voraussetzungen, und wenn das Wetter hoffentlich mitspielt, erwarte ich eine erfolgreiche Badesaison 2021 mit vielen Gästen.“ (jm)

http://wko.at/noe/gesundheitsbetriebe

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