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28.05.2021 - Ausgabe Nr. 1640

EVN investiert in den Ökostrom-Ausbau rund 100 Millionen Euro



Niederösterreichs Landesenergieversorger EVN baut seine Strom- und Wärmeproduktion aus den erneuerbaren Energieträgern Wasser- und Windkraft, Photovoltaik und Biomasse weiter erfolgreich aus. Bei der Windkraft hat der Konzern bis Ende März eine Leistung von 376 Megawatt (MW) installiert. Damit ist man dem Ziel, bis Ende 2023 rund 500 MW zu erreichen, wieder ein Stück näher gekommen. Diese Zahlen gibt die EVN AG mit der Vorlage der Halbjahresbilanz über den bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2020/21 (1. Oktober 2020 bis 31. März 2021) bekannt.

Auch aus der Energie der Sonne will die EVN in Zukunft noch mehr Ökostrom gewinnen. „In den nächsten Jahren wollen wir auf 100 MW kommen“, kündigt Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz an. Die dazu notwendigen Photovoltaik-Anlagen sollen zu einem Großteil an bereits bestehenden eigenen Kraftwerksstandorten errichtet werden.

Im rund 100 Millionen Euro schweren Ökostrom-Ausbaupaket spielt die Biomasse eine tragende Rolle. In der Stadt Krems entsteht zurzeit um rund 40 Millionen Euro eine moderne Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Sie wird Wärme für bis zu 30.000 Haushalte und Elektrizität für 15.000 Haushalte liefern.

Das Ende März abgelaufene Geschäftshalbjahr 2020/21 hat die EVN AG mit einem Anstieg der Umsatzerlöse um 7,6 % auf 1,285 Milliarden Euro abgeschlossen. Das Konzernergebnis ist um 15,3 % auf 176 Millionen Euro gestiegen. Auch das Operative Ergebnis (EBIT) hat um 10,3 % auf 254,5 Millionen Euro zugelegt. (mm)

http://www.evn.at

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