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25.06.2021 - Ausgabe Nr. 1644

Korbflechterin aus Lilienfeld liefert ihre Spezialware bis in die USA



Das Flechten von Körben hat die Einpersonenunternehmerin Kim Bons in der Stadt Lilienfeld, Zögersbachtal, zum Unternehmensgegenstand ihrer Korb-Manufaktur gemacht. Es sei ihr ein großes Anliegen, dieses uralte Handwerk am Leben zu halten und auch neu zu interpretieren, erklärt sie dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Beim riz up Creative Business Award 2021 wurde diese Geschäftsidee in der Kategorie Creative Business mit einer Nominierung bedacht.

„Weidenkörbe sind vielfältig, und können auch farblich interessant gestaltet werden. Mit diesem Naturmaterial hat man langlebige Gebinde, die man sehr vielfältig einsetzen kann“, erklärt Bons. Sie hat sich aus ihrem Hobby der Korbflechterei heraus selbständig gemacht. Neben bereits fertigen Körben und Buckelkraxen fertigt sie solche auch auf Wunsch und nach Maß an. Hier gibt es eine sehr große Bandbreite. Die Weidenruten, die sie verarbeitet, bezieht sie aus Belgien, da sie in Österreich kein geeignetes Material bekommen kann.

Kleine Körbe kosten ab 16 Euro, eine Buckelkraxe etwa 295 Euro. Der Verkauf erfolgt wird nicht nur in der eigenen Werkstatt, sondern auch über die Internet-Plattform etsy. Die Exportquote beträgt etwa 20 Prozent, ihre Körbe gehen u. a. auch in die USA.

Wichtig ist Bons auch der Reparaturservice, der sehr gut angenommen wird. „So kann man alte Körbe, die einmal mit viel Liebe und Mühe geflochten wurden, erhalten“, sagt sie. Stolz ist die Unternehmerin auf ihre aus Holz selber gebaute Werkstatt, in der man sie nach Voranmeldung auch besuchen kann.

Um das alte Handwerk der Korbflechterei weiter zu geben und auch um die Liebe zur Natur zu fördern, hat Kim Bons den Verein „Wege der Natur“ gegründet. (hm)

http://www.korbflechten.at

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