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25.06.2021 - Ausgabe Nr. 1644

Finanzmarktaufsicht FMA warnt vor einer neuen Betrugsmasche



Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) warnt vor Betrügern, die sich fälschlicherweise als Mitarbeiter der Behörde ausgeben. Die vermeintlichen FMA-Mitarbeiter treten via E-Mail oder Telefon an eine Person heran und behaupten, Informationen über ein gescheitertes Investment der kontaktierten Person mit einem nicht lizensierten Unternehmen zu haben, und sollen das veruntreute Geld rückerstatten.

In der Folge fordert der falsche FMA-Mitarbeiter dazu auf, die Kopie eines Ausweises/Reisepasses postalisch oder elektronisch zu übermitteln, um das Investment zurückholen zu können. Es werden die Kontodaten des Opfers herausgelockt und die Überweisung eines Geldbetrages als Bearbeitungsgebühr, Spesenersatz oder Bankgebühr auf ein angegebenes Konto verlangt – in der Regel bei einer ausländischen Bank.

In den meisten Fällen gibt sich der Betrüger als angeblicher FMA-Mitarbeiter mit dem Namen „Denis Miller“ aus und verwendet folgende Kontaktdaten: denismiller.fma.austria@gmail.at sowie die Telefonnummern +49 6991150111 oder +46 152 50 14 06. Die Betrüger haben sich aber auch schon als vermeintliche Mitarbeiter der britischen Aufsichtsbehörde FCA ausgegeben und folgende Kontaktdaten verwendet: jnsmabel@gmail.com und die Telefonnummer +43 1 5555797.

Die FMA hat bereits Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Alle Personen, die mit derartigen Kontaktaufnahmen konfrontiert sind, werden ersucht, umgehend die FMA zu informieren. Auf keinen Fall sollen irgendwelche Zahlungen geleistet und keinesfalls Informationen wie Kontodaten bekanntgegeben oder Ausweiskopien übermittelt werden. (gübi/mm)

http://www.fma.gv.at

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