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25.06.2021 - Ausgabe Nr. 1644

„Plattform erneuerbare Kraftstoffe“ fordert mehr Biosprit in den Autotanks



Unter dem Dach einer neu gegründeten Interessenvertretung mit dem Namen „Plattform Erneuerbare Kraftstoffe“ (PEK) sprechen sich die Landwirtschaft, Erzeuger von Biodiesel und der Autofahrerklub ÖAMTC dafür aus, als Antriebsquelle von Motoren verstärkt erneuerbare Kraftstoffe zum Einsatz zu bringen. Im Fokus steht dabei insbesondere die höhere Beimischung von Bioethanol in Benzin (E10). „Die österreichweite Einführung von E10 würde hierzulande jedes Jahr 200.000 t CO2 einsparen“, rechnet Johannes Schmuckenschlager, Präsident der NÖ Landwirtschaftskammer vor. Dabei könnten die Rohstoffe für die Herstellung von E10 zur Gänze aus heimischer Agrarproduktion gedeckt werden.

Mitglieder der PEK sind neben Schmuckenschlager die Landwirtschaftskammer Österreich, der Agrana-Konzern, die Münzer Bioindustrie und der Autofahrerklub ÖAMTC. Auch dessen Sprecher Bernhard Wiesinger will mehr Biosprit in den Kfz-Tanks sehen. „Für biogene nachhaltige Kraftstoffe und E-Mobilität gibt es kein Entweder-oder“, unterstreicht er. Alle Prognosen gingen davon aus, dass im Jahr 2030 von fünf Millionen in Österreich zugelassenen Pkw noch immer mehr als vier Millionen einen Benzin- oder Dieselantrieb haben. Daher sei es unumgänglich, auch in der Bestandsflotte signifikant CO2 einzusparen. „Und das funktioniert nur mit erneuerbaren Kraftstoffen“, betont Wiesinger. (mm)

http://pek.energy

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