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10.09.2021 - Ausgabe Nr. 1654

Auch während der Pandemie bäckt Kuchen-Peter fleißig am Umsatzkuchen



Mehr als 53 Millionen Stück Krapfen, davon 44 Millionen Stück gefüllt mit Marillenmarmelade, 181 Millionen Stück Kleingebäck, 24 Millionen Stück Brot sowie 2.300 Tonnen Semmelwürfel und 1.000 Tonnen Semmelbrösel hat die Großbäckerei Kuchen-Peter aus Hagenbrunn im Bezirk Korneuburg im Vorjahr produziert. Dabei sei die Corona-Pandemie 2020 eine große Herausforderung gewesen, berichtet Vertriebs- und Marketingleiter Edwin Tomanek in einem Interview mit dem Handels-Fachmagazin „Regal“: „Es war ein Balance-Akt zwischen Bedarfsspitzen aufgrund von Hamster-Käufen auf der einen Seite sowie übervollen Lagern nach Nachfrage-Einbrüchen auf der anderen.“

Kuchen-Peter ist längst mehr als Österreichs größter Krapfen-Bäcker, der seit Dezember 2018 vollständig palmölfrei produziert. Auch die heimischen Klassiker „Kaisersemmel“, „Salzstangerl“, „Kornspitz“ oder „Wachauer“ sowie Misch-, Krusten-, Kürbiskern- und Sonnenblumenbrot stammen aus der Großbäckerei im Industriegebiet Hagenbrunn. Das Unternehmen, das je nach saisonalem Bedarf bis zu 420 Personen beschäftigt, hat 250 Artikel im Portfolio.

Vertrieben werden die Kuchen-Peter-Backwaren über den Lebensmitteleinzelhandel sowie Cash&Carry-Märkte. 2020 hat das Traditionsunternehmen, das seit 1977 in Hagenbrunn angesiedelt ist, einen Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Exportanteil liegt derzeit bei knapp unter zehn Prozent. „Unsere größten Märkte im Ausland sind Deutschland, gefolgt von Slowenien, der Schweiz und Ungarn“, sagt Tomanek. (mm)

http://www.kuchenpeter.at

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