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10.09.2021 - Ausgabe Nr. 1654

Chemie ist für die Menschen da und erleichtert das Leben



Naturwissenschaftliche und technische Diskussionen, wie z.B. über die Gentechnik, den Treibhauseffekt oder den Umgang mit Chemikalien, werden in Österreich zunehmend irrational geführt. Eine Wurzel dieser bedenklichen Entwicklung ortet die Fachgruppe Chemische Industrie der NÖ Wirtschaftskammer in den Schulen. Schon dort gelte es, die Jugendlichen an die Chemie heranzuführen. Doch in vielen Klassenzimmern friste das Fach ein „Stiefkinderdasein“. Dabei sollte das Wissen von den Stoffen und ihren Umwandlungen eigentlich zu den Grundzügen einer durchschnittlichen Allgemeinbildung gehören.

„Ohne Chemie ist ein Leben, wie es die Konsumenten zu führen gewohnt sind, nicht möglich“, stellt Fachgruppenobmann Helmut Schwarzl fest. Chemie sei für die Menschen da und erleichtere ihr Leben. Wenn Autos weniger Treibstoff verbrauchen sollen, dann liege die Lösung in der Chemie. Und wenn es darum geht, eine Pandemie in den Griff zu bekommen, dann spiele die Chemie dabei eine wesentliche Rolle. „Dieses Gedankengut gilt es zu kommunizieren und permanent auf die Vorreiterrolle der Chemischen Industrie hinzuweisen“, betont Schwarzl. (mm)

http://wko.at/noe/chemische-industrie

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