NÖ Wirtschaftspressedienst - Ausgabe Nr. 1627 vom 26.02.2021

26.02.2021
Niederösterreichs Gewinner-Gemeinden bei den Nächtigungen 2020

Wegen der Corona-Pandemie sind im letzten Jahr die Übernachtungszahlen in den Beherbergungsbetrieben vieler niederösterreichischer Städte und Gemeinden stark zurückgegangen. Aber es finden sich in allen Landesvierteln auch Ausreißer, die positiv bilanziert haben. Einige interessante Daten, die die Statistik Austria erhoben hat, hat sich der NÖ Wirtschaftspressedienst im Detail angesehen.

Waldviertel: Vor allem bei vielen Lockdown-geplagten Städtern hat die Tourismusregion 2020 punkten können. In diesen Waldviertler Kommunen sind die Übernachtungszahlen erfreulich gestiegen: Arbesbach (+24,0 % auf 6.800), Gutenbrunn (+ 20,4 % auf 1.100), Reingers (+ 6,5% auf 5.300), St. Martin (+ 15,4 % auf 7.300), Geras (+ 8,6 % auf 14.200) und Krumau/Kamp (+ 2,0 % auf 7.200).

Weinviertel: Hier zählt Hardegg, das Tor zum Nationalpark Thayatal, mit einem Plus von 8,3 % auf 6.400 Übernachtungen zu den Gewinnern des abgelaufenen Tourismusjahres. Ebenfalls beachtlich sind die Ergebnisse von Retzbach mit einem Nächtigungszuwachs um 11,7 % auf 7.700 sowie von Wullersdorf (+ 9,2 % auf 4.400 Übernachtungen), Herrnbaumgarten (+ 7,2 % auf 2.900), Röschitz (+ 2,3 % auf 1.700) und Hohenau/March (+ 43,7 % auf 1.100). Auch die Bezirkshauptstadt Gänserndorf hat einen Anstieg um 24,5 % auf 1.400 Nächtigungen verbucht.

Wienerwald und Wiener Umland: Aufsteiger des Jahres in dieser Region ist Sieghartskirchen. Die Marktgemeinde im Bezirk Tulln hat die Zahl ihrer Nächtigungen von 1.600 im Jahr 2019 um beachtliche 12.300 auf 13.900 im Jahr 2020 in die Höhe katapultiert. Gut gelaufen ist es im Vorjahr auch in Ebergassing (+ 57,8 % auf 2.800), Gießhübl (+ 357,4 % auf 2.400 Nächtigungen) und Oberwaltersdorf (+ 540,8 % auf 1.500).

Wiener Alpen in Niederösterreich: St. Corona am Wechsel – durch die Mountainbike-Strecken „Wexl Trails“ zu einem touristischen Zugpferd im Süden Niederösterreichs geworden - hat im Vorjahr 12.900 Nächtigungen erzielt, was ein Wachstum um 5,5 % bedeutet. Im Aufwind auch Grimmenstein, das die Zahl seiner Nächtigungen um 2,6 % auf 52.700 steigern konnte. Weiters unter den Gewinnern Prigglitz (+ 0,2 % auf 3.900 Übernachtungen) und Schwarzau am Steinfeld, das die Zahl der Nächtigungen auf knapp 2.000 versiebenfacht hat.

Mostviertel: Ihren Ruf als beliebte Sommerfrische hat die Gemeinde Lunz/See in der Corona-Krise bestätigt, denn sie hat 2020 einen Anstieg um 2,4 % auf fast 42.000 Nächtigungen verbucht. Auch die Bezirkshauptstadt Scheibbs hat ein Wachstum um 8,2 % auf 4.400 Übernachtungen erreicht. Zu den Gewinnern im Mostviertel zählen außerdem Schwarzenbach/Pielach (+ 67,6 % auf 3.000 Übernachtungen) und Allhartsberg (+ 23,6 % auf 2.900).

Donau Niederösterreich: In dieser NÖ Tourismusdestination hat es im Vorjahr bei der Nächtigungsbilanz einen strahlenden Gewinner gegeben: Die Stadt Ybbs/Donau mit 15.200 Übernachtungen. Das war ein Zuwachs um 17,5 % gegenüber 2019. (mm)

http://www.statistik.at

http://www.niederoesterreich.at



26.02.2021
Die Bevölkerung drängt auf weitere Öffnungsschritte

Die Stimmungslage in der Bevölkerung zum Umgang mit der Corona-Pandemie zeigt, dass sich die große Mehrheit der Menschen mehr Öffnungsschritte für verschiedene Bereiche des täglichen Lebens wünscht. Das geht aus einer von der Wirtschaftskammer Österreich beim Market Institut in Auftrag gegebenen Umfrage unter mehr als 2.000 Teilnehmern Anfang Februar 2021 hervor. So antworteten 68 Prozent der Befragten mit Ja, wenn es um die Öffnung des Handels geht. Sogar 69 Prozent befürworten eine weitere Öffnung mit begleitenden Sicherheitsmaßnahmen anstatt eines weiteren Lockdowns.

Darüber hinaus befürwortet fast durchgehend eine deutliche Mehrheit Öffnungen mit damit verbundenen Eintrittskontrollen auch in anderen Bereichen. So können sich 81 Prozent ein Öffnen der Gastronomie vorstellen und 73 Prozent ein Öffnen von Hotels. Auch bei Kulturangeboten sind 66 Prozent für eine Öffnung unter Kontrollen, etwas mehr als bei offenen Kinos mit 61 Prozent. Im Vergleich dazu am wenigsten Personen - aber immer noch mit einer 55-prozentigen Mehrheit - befürworten eine Öffnung von Fitness-Studios. (gübi/mm)

http://www.wko.at

http://www.market.at



26.02.2021
Lehrlingsbonus für mehr als 2.000 Jugendliche in Niederösterreich ausbezahlt

Schon mit Stand 11. Jänner 2021 ist in Niederösterreich an 1.087 Ausbildungsbetriebe der Lehrlingsbonus des Bundes ausbezahlt gewesen, nachdem sie während der Corona-Krise Lehrlinge eingestellt hatten. Insgesamt waren es 2.075 Jugendliche. Diese Zahlen gibt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Nationalratsabgeordneten Rainer Wimmer von der SPÖ bekannt.

Mit dem Lehrlingsbonus in Höhe von 2.000 Euro fördert der Bund Lehrbetriebe, die in der Zeit vom 16. März bis zum 31. Oktober 2020 Lehrverträge mit einem Lehranfänger abgeschlossen haben. Für Lehrlinge, die aus einer überbetrieblichen Ausbildung übernommen werden, läuft die Frist noch bis zum 31. März 2021. Der Bonus gilt für jeden einzelnen Lehranfänger. Eine Firma, die zwei Lehrlinge aufnimmt, erhält also 4.000 Euro. (mm)

http://www.bmdw.gv.at



26.02.2021
Pipelife-Rohre waren auch im Corona-Jahr 2020 wieder sehr gefragt

Österreichs größter Hersteller von Kunststoffrohren, die Firma Pipelife Austria mit Sitz in Wiener Neudorf, hat auch im Vorjahr wieder einen maßgeblichen Beitrag zum Jahresergebnis seiner Muttergesellschaft Wienerberger AG geleistet. Zwar ist der Umsatz 2020 im Geschäftsfeld „Piping Solutions“, unter dem Wienerberger die Kunststoffrohre der Marke Pipelife sowie Steinzeugrohre der Marke Steinzeug-Keramo zusammenfasst, gegenüber der Vorperiode um drei Prozent auf 933 Millionen Euro leicht zurückgegangen. Der Gewinn vor Steuern (EBITDA) in diesem Segment hingegen ist um vier Prozent auf knapp 104 Millionen Euro gestiegen. „Mit neuen Produkten und einem sehr effizienten Kostenmanagement konnten wir – zwar geringfügig, aber doch – auch im Krisen-Jahr 2020 wieder zulegen“, kommentiert Wienerberger-Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch das Ergebnis.

Pipelife erzeugt Rohre und Rohrsysteme aus Kunststoff für Wasser, Abwasser, Gas und Wärme sowie als Elektro- und Kabelschutz. Kunden sind der Großhandel, Energieversorgungsunternehmen, Gemeinden, Post, ÖBB, die Bauindustrie und Baumeister. In Österreich gibt es praktisch kaum ein Haus oder eine Wohnung, die nicht mit einem der insgesamt 12.000 verschiedenen Pipelife-Artikel an die Wasser- oder Energieversorgung angeschlossen sind.

Die Firma Pipelife Austria beschäftigt rund 280 Mitarbeiter. Neben der Zentrale und Produktionsstätte Wiener Neudorf betreibt das Unternehmen 20 Verkaufsniederlassungen in Österreich. Der Pipelife-Konzern – ein Unternehmen mit fast 2.800 Beschäftigten – ist in 27 Ländern Europas und in den USA vertreten. (mm)

http://www.pipelife.at

http://www.wienerberger.com



26.02.2021
Auch der Flughafen Wien tritt fĂĽr einen europaweiten Impfpass ein

Der Vorstoß von Bundeskanzler Sebastian Kurz, nach dem Vorbild Israels einen europaweiten Impfpass einzuführen, findet bei der Flughafen Wien AG volle Unterstützung. „Das ist eine wichtige Initiative um sicherzustellen, dass coronafreier Tourismus im Sommer 2021 wieder möglich wird“, erklärt Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner. Sollte keine europaweit einheitliche Regelung zustande kommen, wäre auch eine „Koalition der Willigen“, also jener Länder in der EU, die das wie Österreich wollen, sinnvoll.

„Wer geimpft oder getestet ist, soll auch wieder reisen sowie an Kultur- oder Sportveranstaltungen teilnehmen können“, meint Ofner. Ein digitaler Impf- und Testnachweis wäre die entscheidende Voraussetzung dafür. Millionen Menschen wünschten sich wieder, ihren Urlaub genießen zu können.

Europaweit würden auch Millionen Arbeitsplätze davon abhängen, ob im heurigen Sommer coronasicherer Tourismus und Kulturbetrieb mit Publikum möglich sind, stellt der Flughafen Wien-Vorstand fest: „Gerade für das Tourismusland Österreich ist das von allergrößter Bedeutung.“ Notfalls sollte Österreich diese Initiative auch allein umsetzen. Keinesfalls sinnvoll sei es, mit der Entscheidung bis April zuzuwarten, „denn dann geht sich das bis zum Sommer nicht mehr aus – die Entscheidung muss jetzt getroffen werden“, fordert Ofner. (mm)

http://www.viennaairport.com



26.02.2021
NÖ-Morgen-Studie von Raiffeisen zeigt, was die Menschen in Niederösterreich bewegt

Einblick in die Lebenssituation der Menschen in Niederösterreich und ihre Wünsche für die Zukunft gewährt eine im Auftrag der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien bereits im Jahr 2019 gestartete repräsentative Befragung von knapp 16.000 Personen durch das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO). Dabei ist per Nachjustierung im Jahr 2020 auch die vom Corona-Virus geschaffene Stimmung berücksichtigt worden.

„Wir wollten wissenschaftlich fundiert herausfinden, welche Themen die Menschen beschäftigten, welche Zukunftsbilder sie haben und auf welche Herausforderungen sie eingestellt sind“, erklärte Raiffeisenobmann Erwin Hameseder. „Wir wissen jetzt“, sagt er, „was die Niederösterreicher zu den Themen Leben, Wohnen, Arbeit und Mobilität bewegt. Wir wissen insbesondere, wie die Jugend ihre Zukunft sieht und dass man dezentrale Maßnahmen bevorzugt, wenn es gilt, regionale Aufgaben lokal passend anpacken zu können.“

In dieser Hinsicht werde künftig mehr Flexibilität nötig sein, um den Berufsweg zwischen der Wohnung und dem Arbeitsort attraktiv zu machen. Hier seien Angebote von Arbeitgeberseite gefragt, stellte Prof. Christoph Badelt, Leiter des WIFO, fest.

Die wesentlichen Erkenntnisse der „Niederösterreich - Morgen“-Studie

• Leben: Die Niederösterreicher haben eine hohe Lebenszufriedenheit. Die Familie gewinnt an Bedeutung.

• Wohnen: Land der Eigentümer. Schon 70 % der Niederösterreicher wohnen im Eigentum. Die Hälfte der Befragten erwartet, dass die Belastung durch hohe Wohnkosten zunehmen wird. 71 rechnen sogar mit einer noch mehr steigenden.

• Arbeit: Die Selbstbestimmung im Arbeitsleben wird wichtiger.

• Mobilität: Hier sind neue Modelle gefragt. Vor allem die jungen Menschen nutzen verstärkt den öffentlichen Verkehr. (mü)

http://www.raiffeisenholding.com

http://www.wifo.ac.at



26.02.2021
Metallbauwerkstätte in Tresdorf meldet ambitionierte Zukunftspläne

Trotz der allgemein herausfordernden wirtschaftlichen Lage, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst worden ist, läuft der Betrieb bei der Metallbauwerkstätte Ing. G. Fischer GesmbH aus Tresdorf im Bezirk Korneuburg ungestört weiter. „Momentan verzeichnen wir eine hervorragende Auslastung“, teilt Geschäftsführer Martin Wiebogen dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage mit.

In Tresdorf erzeugt die Metallbauwerkstätte in einer 2.000 Quadratmeter großen Werkshalle eine breite Palette an Produkten, die insbesondere im modernen Wohnbau begehrt sind: Vordächer, Fassaden, Geländer, Balkone, Stiegen, Laubengänge, Entwässerungsrinnen, Türen, Podeste, Einfahrtstore oder Carports. „Im letzten Jahr haben wir auch eine luftdichte Testkabine für Schutzmasken und individuelle Hundeboxen für diverse Automarken gefertigt“, berichtet Wiebogen. Abnehmer der Erzeugnisse sind Firmen und Private gleichermaßen.

Um Effizienz, Qualität und Menge weiter zu steigern, hat die Metallwerkstätte im Dezember 2020 eine Laserschneidanlage angeschafft, die Bleche bis zu einem Gewicht von 800 Kilogramm be- und verarbeiten kann. Im zweiten Quartal soll dieses Hightech-Gerät in Betrieb gehen. Auch auf dem Entwicklungssektor wird das Unternehmen heuer aktiv. „Wir erforschen derzeit in der Balkon- und Fassadengestaltung die Möglichkeiten der Anwendung von Solarpaneelen sowie auf Flachdächern die vertikale Erzeugung von Windstrom“, kündigt der Geschäftsführer an.

In den Geschäftsjahren 2019 und 2020 hat die Metallbauwerkstätte Umsatzerlöse in Höhe von jeweils 3,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Von ursprünglich 25 beschäftigten Personen ist der Personalstand mittlerweile auf 40 gestiegen. Dem Produktionsstandort Tresdorf streut Martin Wiebogen Rosen: „Die direkte Anbindung an die Wiener Außenring-Schnellstraße S1 ist für uns ein großer Logistikvorteil.“ (mm)

http://www.metallbauwerkstaette.at



26.02.2021
Mit Videos macht Berglandfilm in Wieselburg Lust auf Lehre

Mit Recruiting Videos will die tmBF KG „Berglandfilm“ in Wieselburg, Bezirk Scheibbs, die Facharbeiter- und Lehrlingssuche optisch und auch inhaltlich interessanter gestalten. Das Start-up-Unternehmen, das von Tobias Karlinger und Michael Lindner gegründet wurde, beschäftigt eine Mitarbeiterin. Wie Karlinger dem NÖ Wirtschaftspressedienst mitteilte, sagen bewegte Bilder mehr aus, so dass sich auf diese Weise potentielle Interessenten und Kandidaten ein besseres Bild von der Firma und deren Tätigkeit machen können. Beim riz up GENIUS Ideen-Gründerpreis ist diese Geschäftsidee in der Kategorie Geniale Start-Up nominiert gewesen.

„Ich selbst habe Elektriker gelernt, weshalb mir die Lehrlingsausbildung ein großes Anliegen ist. Mit unseren Videos können wir den jungen Menschen ein informelles Bild von den jeweiligen Berufen vermitteln und ihnen zeigen, wie diese in den Firmen eingebettet sind“, so Karlinger. Auf der Suche nach den besten Kräften und um diese auch zu erreichen und entsprechend ansprechen zu können, müsse man moderne Wege gehen.

So wird zusammen mit den interessierten Firmen zunächst ein Konzept und darauf ein Drehbuch erstellt. Wichtig ist die genaue Definition der jeweiligen Zielgruppe, die man ansprechen will. Demnach wird das Recruiting Video platziert, meist in Sozialen Medien, aber auch im Kino. Ein Recruiting Video ist ab 1.900 Euro möglich. Diese Art, die Firma und die Berufstätigkeit zu präsentieren, wird sehr gut angenommen.

Neben den Recruiting Videos produziert die „Berglandfilm“ auch Image Videos sowie Videos von Live Events. Wie z.B. die Weihnachtsfeier 2020 der Raiffeisen-Bank, die live übertragen wurde, um allen Mitarbeitern eine Teilnahme auch in Corona-Zeiten zu ermöglichen. Die Kunden der „Berglandfilm“ kommen aus der Region und aus Oberösterreich. Um sie optimal betreuen zu können, will man laut Karlinger weiterhin regional bleiben. (hm)

http://berglandfilm.at



26.02.2021
In Zeiten der Pandemie sind Outdoor-Fitnessgeräte besonders gefragt

Bewegung im Freien, inklusive Training des Körpers, für alle Bevölkerungsgruppen geeignet und auch mit Coronaregeln vereinbar. Das alles sind die Bestandselemente des Start-up Innofit, eines Unternehmens aus Polen, das seine österreichische Vertriebsbasis in Mühlleiten bei Groß-Enzersdorf im Bezirk Gänserndorf aufgeschlagen hat.

„Wir haben die Bevölkerung gefragt, sind von Haus zu Haus gegangen, um zu erkunden, was die Leute von unserem Projekt halten, am Kinderspielplatz unsere Trainingsgeräte aufzustellen, denn wir wollen generationenübergreifende Bewegungsmöglichkeiten schaffen“, erklärt Celina Bejska, die Marketingverantwortliche bei Innofit, dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Da die Zustimmung der Mühlleitner Bevölkerung beeindruckend ausgefallen ist, war damit auch die politische Zustimmung gesichert.

Mittlerweile sind in einigen niederösterreichischen Gemeinden und ansatzweise auch in Wien ähnliche Projekte entstanden. „Aktuell widmen wir uns in erster Linie den Bewegungsmöglichkeiten von Menschen, die älter als 85 Jahre sind, sowie demenzkranken Personen. Auch hier sind Parks und Spielplätze, die es bereits gibt, unsere Basis. Wir wollen mit unseren Geräten dazu beitragen, dass auch diese Menschen sich bewegen und orientieren können“, sagt Bejska, die sich mit viel Enthusiasmus dafür einsetzt, dass zwischenmenschliche Begegnungen möglich sind, wenn jeder sein Gerät auf Distanz hat.

Die Auftraggeber von Innofit sind häufig Gemeinden. „Gerade in Niederösterreich ist mir aufgefallen, dass wir von den Gemeinden viele Meldungen bekommen, die rasch realisiert werden“, so Bejska. Das Interesse bestehe vielseitig, etwa von Seniorenheimen und Altersresidenzen. Auch die Motive sind vielseitig. So hat der Verschönerungsverein aus Riedenthal Geräte bestellt, weil sie sehr gut in die Landschaft passen.

„Das scheint überhaupt ein wichtiger Aspekt zu sein“, resümiert Celina Bejska. „Wir tragen dazu bei, dass Orte wieder lebendiger werden, wenn sich etwas tut, wenn die Menschen auf der Straße sind. Und gesund ist es natürlich auch, wenn man regelmäßig Übungen an einem oder mehreren Fitnessgeräten macht“. (jm)

http://www.innofit.at



26.02.2021
Unternehmer in Maria Enzersdorf optimiert das Fuhrparkmanagement

Optimierung der Betriebskosten und Vereinfachung der Verwaltung von Fuhrparks sind das Geschäft des Start-up- und Einpersonenunternehmers Alexander Schauer mit der Firma Fleet Quadrat e. U. in Maria Enzersdorf, Bezirk Mödling. Wie dieser dem NÖ Wirtschaftspressedienst mitteilte, habe fast jeder Fuhrpark ein Einsparungspotential bis zu 20 Prozent, das er mit seiner Dienstleistung senken oder sogar beseitigen könne. Diese Geschäftsidee ist beim riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreis 2020 in der Kategorie Geniale Start-Up nominiert gewesen.

„Ich persönlich verfüge über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Fuhrparkmanagement und wollte dieses Know-how Firmen zusammen mit einer entsprechenden Software zur Verfügung stellen“, sagt er. An erster Stelle stehe die Beratung und erst an zweiter die unterstützende Software. Mit der Digitalisierung seines Angebots sei es ihm gelungen, großes Interesse und eine gute Nachfrage auszulösen.

Was er anzubieten hat, deckt die volle Bandbreite der Arbeit eines Fuhrparks ab: von der Beschaffung, laufendem Kostenmanagement bis zum Service. Zusammen mit dem Kunden optimiert Schauer die jeweiligen Kostenpunkte. Um Einsparungsquellen zu finden, werden auch die laufenden Kosten der einzelnen Fahrzeuge ausgewertet. Mit der Software, die ĂĽber eine Cloud leicht abzurufen ist, kann man dezentral auf die Daten zugreifen und entsprechende Auswertungen durchfĂĽhren. Damit schafft man eine Kostentransparenz als Entscheidungsgrundlage.

Je nach Bedarf können die Kunden Dienstleistungspakete modular einzeln buchen. Die Kosten pro Monat sind ein Prozent der monatlichen Kosten des jeweiligen Fahrzeugs. Ab fünf bis zehn Fahrzeugen in der Flotte gilt die Lösung von Fleet Quadrat als sinnvoll. Es sind aber auch Lösungen für Einzelfahrzeuge im Angebot. Den Kundenschwerpunkt bilden derzeit Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Darunter befinden sich die Josef Manner & Comp. AG in Wien, die Radits Installations-GmbH in Brunn am Gebirge und Bautenschutz Melcher GmbH in Mödling. Eine Ausweitung des Kundenkreises auf ganz Österreich ist geplant. (hm)

http://www.fleetquadrat.at



26.02.2021
Tausende Gastronomiebetriebe wollen endlich wieder aufsperren

Österreichs Gastronomiebetriebe hoffen auf erste Öffnungsschritte schon ab 15. März. Dazu ist man bereit, ein umfangreiches Sicherheitskonzept umzusetzen und nicht nur die Beschäftigten in den Lokalen regelmäßig zu testen, sondern auch alle Gäste auf aktuelle negative Coronatests zu kontrollieren. Das erklärt der Hotelier und Gastronom Mario Pulker aus Aggsbach in der Wachau, der die Branche als Sprecher sowohl in der Wirtschaftskammer Österreich als auch in der NÖ Wirtschaftskammer vertritt.

Aber nicht nur die Gastronomiebetriebe, ihre Mitarbeiter, sowie die daran hängenden Branchen hoffen auf eine Öffnung. Wie eine aktuelle Umfrage des market-Instituts ergeben hat, sprechen sich 81 Prozent der Österreicher für eine Öffnung der Gastronomie aus und sind auch dazu bereit, sich für einen Besuch beim Wirten testen zu lassen. Neben Testungen bei offiziellen Teststellen, wie in Apotheken oder an Teststraßen, sollten auch Selbsttestungen in den Unternehmen in Betracht gezogen werden, sobald diese durch das Gesundheitsministerium anerkannt werden.

In Niederösterreich waren Ende 2020 rund 8.200 Gastronomiebetriebe geschäftlich tätig. Dabei reicht die Bandbreite von Restaurants der gehobenen Kategorie über Wirtshäuser, Cafés und Eissalons bis zu Würstel– und Kebapständen. Im Vorjahr hat die Branche fast 26.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. (mm)

http://www.gastwirtnoe.at



26.02.2021
Offener Brief des Herausgebers Bruno MĂĽller in eigener Sache am 26.02.2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, werte Kolleginnen und Kollegen,

seit 30 Jahren arbeiten wir für beide Seiten erfolgreich mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich zusammen, die es uns möglich macht, im Rahmen der vielen Themen, die das Wirtschaftsleben ausmachen, über Firmen und Unternehmerpersönlichkeiten zu berichten, ohne dass diese dafür etwas zahlen müssen.

Unsere Meldungen senden wir seit der Gründung des Pressedienstes im Jahr 1989 jede Woche freitags zur freien Verwendung kostenlos an Redaktionen und deren journalistische Mitarbeiter – rund 2.500 Adressen insgesamt. Mein Vorbild ist die WIKORR-Wirtschaftskorrespondenz gewesen, die der Wirtschaftsbund in den 60er Jahren herausgegeben hat und die von meinem Studienkollegen Fritz Kofler, Pressereferent des Präsidenten der Bundeswirtschaftskammer Julius Raab nach dessen Zeit als Bundeskanzler, redaktionell gestaltet und geleitet hat. Sein Berufsleben abgeschlossen hat Fritz Kofler als Pressechef der Wirtschaftskammer Steiermark in Graz.

Ausgelöst haben diesen offenen Brief die derzeit nur mehr im Bundesrat aktive ehemalige Präsidentin der NÖ Wirtschaftskammer Sonja Zwazl und ihr Direktor Dr. Franz Wiedersich. Schon am Beginn ihrer Funktionsperiode hatten beide nämlich damit begonnen, die Finanzbeträge massiv zu kürzen, so dass man nicht einmal einen Redakteur im ersten Dienstjahr hat damit finanzieren können. Kurz vor Weihnachten 2017 haben sie durch Kommunikationschef Dr. Stivanello uns ausrichten lassen, dass sie für ihre letzten Jahre 2018 und 2019 keinen Zweijahresvertrag mehr abschließen werden.

Unter dem neuen Präsidenten Wolfgang Ecker ist zwar klar, dass er uns – mir und Sohn Martin als Geschäftsführer und Chefredakteur – mitgeteilt hat, die Zusammenarbeit fortzusetzen, was aber inzwischen wieder als fraglich erscheint. Mir hat er die Zusage im Juli 2019 als designierter Präsident gemacht und dem Martin ein Jahr später im Juli 2020 als bereits amtierender Präsident. Da die Politik auch eine Intrigenküche ohne Transparenz sein kann und oft Leute von außen versuchen, den Gang der Dinge zu bestimmen, haben wir uns entschlossen, den Ist-Zustand offen zu legen.

Wenn man diesen Link aktiviert, ruft man den aktuellen Stand unseres Archivs auf. Jeder, mit dem und von dem wir eine Meldung gemacht haben, kann mit der Sucheingabe diese Meldung, oder wenn es mehr waren, alle aufrufen.



http://www.wirtschaftspressedienst.at/index.php?site=suche



Wer alle Berichte aufrufen will, die seit Archivbeginn 2003 gespeichert sind und jede Woche freitags um zehn bis zwölf mehr werden, aktiviert den Link



http://www.wirtschaftspressedienst.at/index.php?site=suche&suchtext=.&action=suche&nolimit=1





Wer uns bei diesem Transparenzschritt unterstĂĽtzen will, den bitte ich,

aus der Vorlage

Bestätigung die gewünschte Fassung zusammenzustellen:



Dem Herausgeber des NĂ– Wirtschaftspressedienstes

bestätige ich,

bestätigen wir,

dass dieses Medium mit seiner breit gefächerten Berichterstattung eine journalistische Aufgabe erfüllt, die volkswirtschaftlich und auch sozialgesellschaftlich wertvoll ist.



Wer haben will, dass diese Bestätigung für die Öffentlichkeit gesperrt und als Redaktionsgeheimnis behandelt wird,

muss das bitte an



wpd@speed.at



bekannt geben!!!



Mit bestem Dank und freundlichen GrĂĽĂźen



Bruno MĂĽller