NÖ Wirtschaftspressedienst - Ausgabe Nr. 1495 vom 20.07.2018

20.07.2018
NÖ Tourismuszahlen sind schon vor der Sommersaison im Steigflug

Schon vor dem Start in die nächtigungsstarken Sommermonate kann Niederösterreichs Beherbergungswesen eine sehr erfreuliche Zwischenbilanz über den bisherigen Verlauf der Tourismussaison 2018 ziehen. Von Anfang Jänner bis Ende Mai haben die Hotels, Pensionen, gewerblichen Zimmervermieter und Privatquartiere im Land gegenüber 2017 ein Nächtigungsplus um fast 67.000 oder 2,6 Prozent auf mehr als 2,6 Millionen Übernachtungen erzielt. Dass es in Niederösterreich einen deutlichen Trend zum Kurzurlaub gibt, lässt sich an der noch stärker gestiegenen Zahl der Ankünfte ablesen, die um fast 73.000 oder 7,6 Prozent auf knapp über eine Million zugelegt hat. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst einer vorläufigen Tourismusbilanz, die die Statistik Austria für Österreich und alle Bundesländer erstellt hat.

Immer mehr ausländische Gäste entdecken Niederösterreich als Urlaubsland. Während die Übernachtungen von Inländern in Niederösterreich um 1,3 Prozent auf rund 1,76 Millionen gestiegen sind, gab es bei den Ausländer-Nächtigungen einen Sprung um 5,6 Prozent auf fast 845.000. Der mit Abstand wichtigste ausländische Herkunftsmarkt für den NÖ Tourismus ist Deutschland. (mm)

www.statistik.at

www.niederoesterreich.at



20.07.2018
Leyrer + Graf Baugesellschaft baut ihre Umsatzsäule weiter empor

Niederösterreichs größtes Bauunternehmen, die Waldviertler Firma Leyrer + Graf, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst Angaben des Branchenmagazins „Solid“ entnimmt, hat der Industriebetrieb, der seine Aktivitäten von der Zentrale in Gmünd steuert, im Vorjahr einen Umsatz von 310 Millionen Euro erwirtschaftet. Das waren um 7,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016.

Kernbereiche der Produktion von Leyrer + Graf sind der Hoch- und Tiefbau, die Holztechnik sowie die Asphalt- und Betonerzeugung. Das Waldviertler Industrieunternehmen, das zu 100 Prozent in Familienbesitz steht, bietet Leistungen als Bau- und Zimmermeister sowie in der Herstellung von Baustoffen und in der Elektrotechnik an. Ausgehend vom zentralen Firmensitz in Gmünd betreibt Leyrer + Graf 17 Standorte in Österreich und Tschechien, darunter Asphaltwerke in Schrems, Lassee und Sierning sowie Betonwerke in Gmünd, Trebon und Chotoviny. Leyer + Graf beschäftigt mehr als 1.800 Mitarbeiter, davon rund 90 Lehrlinge. (mm)

www.leyrer-graf.at



20.07.2018
Kartoffelspezialist LWM Austria erweitert Produktionsstandort Hollabrunn

Mit einem Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro baut der Weinviertler Tiefkühlkosterzeuger LWM Austria GmbH seinen Produktionsstandort Hollabrunn im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 weiter aus. „Von diesem Betrag sind knapp zwei Millionen Euro zur Anschaffung einer optischen Sortieranlage vorgesehen“, gibt LWM Austria-Geschäftsführer Gerhard Bauernfeind in einem Interview mit der Österreichischen Verkehrszeitung (ÖVZ) bekannt. Von der Maßnahme erwarte man sich bei der Kartoffelausbeute deutliche Effizienzsteigerungen.

Darüber hinaus wird sich LWM Austria verstärkt dem Thema Nachhaltigkeit widmen. „Mit Hilfe einer neuen Technologie wollen wir die Wasseraufnahme von aussen um die Hälfte reduzieren“, kündigt Bauernfeind an. Wie das funktioniert, würden einige Werke der LWM Austria-Muttergesellschaft, des amerikanisch-niederländischen Konzerns Lamb Weston / Meijer, bereits erfolgreich vorzeigen.

In Hollabrunn verarbeitet LWM Austria mit 200 Beschäftigten jedes Jahr rund 110.000 Tonnen Erdäpfel zu tiefgekühlten Kartoffelprodukten, Pommes frites, Rösties und Gemüselaibchen. Bei den Pommes frites und Rösties hat der Nahrungsmittelerzeuger in der abgelaufenen Geschäftsperiode 2017/18 mit mehr als 50.000 Tonnen bzw. 10.700 Tonnen neue Rekordabsatzmarken erzielt. LWM Austria ist auch größter Systemlieferant von Pommes frites für die Fast-Food-Kette McDonald´s. Ausserdem stellt das Unternehmen in Hollabrunn für seine Schwesterfirma Frisch & Frost in Lohnproduktion unter den bekannten Markennamen „Toni Kaiser“ und „Bauernland“ Germknödel, Fruchtknödel und Suppeneinlagen her.

LWM Austria hat rund 200 Landwirte aus dem Weinviertel, dem Marchfeld, aus dem Burgenland sowie aus den Regionen St. Pölten, Grazer Becken, Murboden und dem Innviertel unter Vertrag. Diese erzeugen für den Tiefkühlkosthersteller Erdäpfel nach strengen Qualitätsrichtlinien. 70 Prozent der Produktion gehen in den Export, vor allem nach Italien sowie in die Länder Zentral- und Südosteuropas. Die LWM Austria GmbH - ein Joint Venture von Lamb Weston Meijer mit der Raiffeisen Ware Austria (RWA) AG – erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Euro. (mm)

www.lambweston.eu/de/hollabrunn

www.rwa.at



20.07.2018
NÖ Kulturwirtschaft bringt Millionen ins Rollen und an die Kassen

Die Niederösterreichische Kulturwirtschaft GmbH (NÖKU), unter deren Dach 26 künstlerische und wissenschaftliche Einrichtungen vereint sind, blickt auf eine erfolgreiche Saison 2017 zurück. Im Vorjahr haben rund 1,14 Millionen Personen die NÖKU-Angebote genutzt, wovon 755.000 Besucher in den landeseigenen Museen und Ausstellungen sowie 385.000 an den Veranstaltungsbetrieben gezählt wurden. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem NÖKU-Tätigkeitsbericht 2017.

Die von der NÖKU veröffentlichten Zahlen unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung der Holding. Demnach hat die Gesellschaft 2017 Eigenerlöse von fast 17 Millionen Euro erzielt. Größtes Segment darin sind die Einnahmen aus dem Kartenverkauf, die im Vorjahr 11,1 Millionen Euro betragen haben. 2017 hat die NÖKU-Gruppe im Jahresdurchschnitt 841 Personen beschäftigt. (mm)

www.noeku.at



20.07.2018
NÖ Unternehmen steigern ihre Exporte um fast 1,8 Milliarden Euro

Im Export segeln Niederösterreichs Unternehmen auf Wachstumskurs. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst einer aktuellen Studie der Statistik Austria über den regionalen Außenhandel entnimmt, haben die niederösterreichischen Betriebe 2017 Waren im Wert von 21,8 Milliarden Euro exportiert. Das waren um fast 1,8 Milliarden Euro oder 8,8 Prozent mehr als im Jahr 2016.

Niederösterreich ist Österreichs zweitstärkstes Export-Bundesland. Bei den absoluten Ausfuhrzahlen übertroffen wird Niederösterreich im Bundesländervergleich nur von Oberösterreich. Dessen Unternehmen haben 2017 Waren um 36,5 Milliarden Euro exportiert.

Mit großem Abstand wichtigster Absatzmarkt für Niederösterreichs Betriebe im Ausland ist Deutschland, wohin Waren im Wert von 6,48 Milliarden Euro gegangen sind. Tschechien mit einem Exportvolumen von 1,32 Milliarden Euro und Italien mit 1,30 Milliarden Euro folgen auf den Plätzen zwei und drei. An erster Stelle der exportstärksten Produktgruppen rangieren Kessel, Maschinen und mechanische Geräte im Wert von 2,68 Milliarden Euro. Darauf folgen elektrische Maschinen und Waren im Wert von 2,39 Milliarden Euro sowie Zugmaschinen, Kraftwagen u. dgl. mit 1,57 Milliarden Euro.

Nicht nur bei den Exporten, auch bei den Importen erreicht Niederösterreichs Wirtschaft hohe Außenhandelswerte. Nach Berechnungen der Statistik Austria haben die niederösterreichischen Betriebe 2017 Waren im Wert von rund 24,7 Milliarden Euro eingeführt. Die meisten Importe kommen aus Deutschland (7,99 Milliarden Euro), Tschechien (1,57 Milliarden) und Italien (1,41 Milliarden). Bei den Einfuhren nach Niederösterreich dominieren mineralische Brennstoffe und Mineralöle (4,12 Milliarden Euro), gefolgt von Kesseln, Maschinen und mechanischen Geräten (2,53 Milliarden) sowie elektrischen Maschinen und Waren (1,95 Milliarden). (mm)

www.statistik.at



20.07.2018
Diskotheken fordern Fair Play im Veranstaltungsbereich für alle

Obwohl es den heimischen Diskotheken gelungen ist, ihre Gäste mit noch mehr speziellen Themenveranstaltungen erfolgreich anzusprechen, beklagt die Branche inzwischen, dass bereits an jedem Öffnungstag eine neue Attraktion erwartet wird. „Das ist schier unmöglich“, erklärt Kurt Reischer, Diskothekenbesitzer und Ausschussmitglied der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich dem NÖ Wirtschaftspressedienst. „Das Problem liegt eindeutig darin, dass es bereits zu viel solcher Angebote gibt und dass viele Vereine ihre Veranstaltungen mittlerweile das ganze Jahr über machen. Es vergeht wirklich kein Tag mehr, an dem nicht irgendwo ein Event stattfindet.“

Kurt Reischer fordert daher Fair Play für alle. „Es geht einfach nicht an, dass Gastronomie und Vereine nach zweierlei Maß gemessen werden. Registrierkasse, Veranstaltungsgenehmigung, Versteuerung und Mitarbeiteranmeldung müssen endlich für alle gleich gelten. Wenn das so weiter geht, können kleinere Diskotheken, Tanzlokale und Bars zusperren.“

Lob spricht Kurt Reischer hingegen der türkis-blauen Bundesregierung aus. „Für die Gastronomie ist die vieldiskutierte 12-Stunden-Regelung positiv, da es bei Veranstaltungen oft nicht anders geht“, sagt er. Auch der Grundsatz „Beraten statt strafen“ im Zusammenhang mit der Datenschutzgrundverordnung müsse positiv erwähnt werden. „Dennoch wünschen wir uns keinesfalls Gesetze, die nicht praxisgerecht sind, wie etwa die Belegerteilung bei Kleinstbeträgen“, so Kurt Reischer. „Laut Registrierkassenverordnung muss für jede Konsumation ein Beleg ausgedruckt werden. Wenn wir aber einen Event mit 400 Besuchern haben, gehen die Bestellungen in Sekundentakt ein. Und das mit Beträgen von drei bis vier Euro. Wir wollen daher, dass Rechnungen mit kleineren Beträgen ausgenommen werden und hoffen, dass das auch rasch zur Umsetzung gelangt.“

Zurzeit gibt es in Niederösterreich 278 Bars, Tanzlokale, Clubbing-Lounges und Diskotheken, die 687 Mitarbeiter beschäftigen. (dsh)

www.gastronomienoe.at



20.07.2018
Israelischer Müllentsorger findet Gefallen an Spezialwaagen aus Stockerau

Die Firma Krickl Waagen Systeme GmbH baut und verkauft erfolgreich fahrzeugmontierte Wiegesysteme für Müll-, Sondermüll- und Silo-Lastkraftwagen in ganz Europa. Vor kurzem konnte die Geschäftsleitung den ersten Auftrag mit einem der größten Müllentsorger Israels abschließen. Im Mai hat Geschäftsführer Herbert Krickl diese israelische Firma zur Einschulung seines System besucht, „und vor einigen Tagen ist bereits der erste Auftrag bei uns eingetroffen“, erklärt er dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Für das Stockerauer Unternehmen und seine sechs Mitarbeiter bedeutet das Aufträge für rund 300.000 Euro pro Jahr.

Der israelischen Müllentsorger wird mit Krickl-Waagen vorwiegend Hotel-Müll abwiegen. „Der Grund dafür ist, dass die Hotels dort saisonbedingt verschiedene Mengen Abfall haben und daher nicht pauschal zahlen wollen“, sagt Herbert Krickl. „Auch Kunststoff wird separat gewogen, weil er zur Industrie zurückgeführt und als Rohstoff für Gartenmöbel verwendet wird. Bisher ist dies wegen der ungenauen israelischen Wiegesysteme nicht möglich gewesen.“

Auch Tschechien will sein Müll-Wiegesystem in Zukunft umstellen. Vor zwei Wochen ging der erste Auftrag einer größeren tschechischen Firma ein, die bereits seit 20 Jahren mit der Stockerauer MUT zusammenarbeitet. „Derzeit sind fünf Techniker aus Tschechien zur Einschulung bei uns“, berichtet Krickl. „Tschechien ist ein boomender Markt. Wir setzen große Hoffnungen in diese geschäftliche Verbindung mit einem direkten Nachbarn.“ (km)

www.kws-waage.at



20.07.2018
Welse aus dem Waldviertel lauschen den Orgeltönen von Johann Sebastian Bach

Musik liegt in der Luft, insbesondere in Oberwaltenreith bei Zwettl. Denn dort steht eine Halle, in der sich eine geschlossene Kreislaufanlage für Welse befindet. „Im gesamten Kreislauf ist Musik von Johann Sebastian Bach zu hören. Diese Töne bringen unsere Fische in gute Stimmung. Mit dieser musikalischen Beschallung sind sie nicht mehr so schreckhaft“, erklärt Waldland-Geschäftsführer Gottfried Pichler dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Auch die weiteren Rahmenbedingungen sorgen für ein Wohlgefühl der Welse. „Unsere Anlage ist der Natur sehr ähnlich“, so Pichler. „Das Wasser wird regelmäßig aufbereitet, aber nur mechanisch durch Sedimente oder biologisch durch Bakterien und Mikroorganismen. Zusätze, wie Medikamente, würden diesen Kreislauf zerstören.“

Die Rahmenbedingungen passen also: ein hochwertiger Fisch aus heimischer Produktion, der nachhaltig ist. Dazu kommt: Der Bedarf nach heimischem Fisch steigt. Auch die absolute Transparenz der Fischproduktion spricht für Waldland. Dass trotzdem Konsumenten immer gern zur Importware greifen, liege am Preis. „Unser Wels kostet etwa doppelt so viel wie Fische aus dem Ausland“, sagt der Geschäftsführer und erklärt auch, warum dieser Preis notwendig ist. „Unsere Produktionskosten sind sehr hoch. Wir arbeiten quasi nach dem Reinheitsgebot, nämlich nur mit Wasser aus der Quelle, also Trinkwasser. Dazu kommen unsere geringen Mengen.“ Während internationale Fischereibetriebe durchaus auf 2.000 Tonnen pro Jahr kommen, sind es in Oberwaltenreith gerade einmal 50 Tonnen. Aufgrund der nachhaltigen Rahmenbedingungen sei auch mehr Kapazität gar nicht möglich.

Möglichkeiten zur Erhöhung der Produktion gibt es dennoch. „Künftig möchten wir verstärkt mit den Bauern der Umgebung zusammenarbeiten und mit entsprechenden Verträgen unsere Produktion dezentralisieren“, sagt Pichler. „Auch die Aufzucht weiterer Fischarten ist in Zukunft möglich. Der Wels ist unser Lehrfisch. Wir trauen uns auch sämtliche andere Fische zu. Allerdings benötigt jeder Fisch sein eigenes Kreislaufsystem. Zander, Karpfen oder andere Fische können wir nicht einfach zum Wels dazu geben. Daher ist eine entsprechende Erweiterung auch kurzfristig nicht geplant.“ (jm)

www.waldland.at



20.07.2018
Ebenfurther Firma kühlt Getränke mit Sandstein

Auf Produkte aus Sandstein hat sich die StoneStyleS.at GmbH in Ebenfurth, Bezirk Wiener Neustadt-Land, spezialisiert. „Ob Wein- oder Bierkühler, gravierte Pokale oder Accessoires, wir produzieren nach Kundenwunsch“, erklärt Monika Nagy, im Betrieb für das Marketing zuständig, dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

„Wir sind erst seit 2 ½ Jahren auf dem Markt. Diese Produkte hat es schon einmal von einer Firma in St. Margarethen mit Sandstein aus dem dortigen Steinbruch gegeben, aber diese Firma existiert nicht mehr. Da aber die Nachfrage so groß war, wollten wir diese Produkte wieder beleben“, so Nagy. Sie bedauert, dass man keinen Sandstein mehr in Österreich bekommt, weder aus St. Margarethen noch von einem anderen Ort. So bezieht man den rötlichen Sandstein aus Polen und den weißen, der auch für die Gravuren verwendet wird, aus Rumänien.

Im Sortiment sind Weinmöbel, wo der Sandstein zur Aufbewahrung und Kühlung von Weinflaschen dient, sowie Kühler für den Gebrauch bei Tisch. Als Accessoires sind Kerzenhalter und Vasen lieferbar. Hier kann man genau auf die Kundenwünsche eingehen und genau jenes Produkt fertigen, das der Kunde wünscht. Bei den Lasergravuren ist man ebenfalls sehr flexibel, und bei Logos und Bildern sind kaum Grenzen gesetzt. Weinkühler sind ab 49 Euro erhältlich. Neben Sandsteinprodukten ist es auch möglich, Schieferplatten, z.B. als Untersetzer, oder auch Holz für Kugelschreiber gravieren zu lassen.

Für 2018 peilt StoneStyleS mit zwei Mitarbeitern einen Umsatz von 50.000 Euro an. Die Exportquote beträgt etwa zehn Prozent und geht nach Deutschland. Vertrieben werden die Produkte durch meist auf Wein ausgerichtete Händler sowie im eigenen Onlineshop und über Amazon. (hm)

https://www.stonestyles.at



20.07.2018
Hausleiten brilliert mit der höchsten Bonität in Niederösterreich

Von allen 573 niederösterreichischen Gemeinden wird Hausleiten im Bezirk Korneuburg die höchste Bonität zuerkannt, im bundesweiten Vergleich der Kommunen ist sie die zehntbeste. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Verwaltungsforschung (KDZ), die das Gemeindemagazin „public“ in Auftrag gegeben hat und deren Einzelheiten dem NÖ Wirtschaftspressedienst vorliegen.

Untersucht wurden alle österreichischen Gemeinden in Bezug auf ihre Ertragskraft, Eigenfinanzierungskraft, Verschuldung und finanzielle Leistungsfähigkeit. Die von jeder Kommune gesammelten Kennzahlen hat das KDZ in einen Bonitätsindex nach dem Schulnotensystem einfließen lassen, der eine Rangreihung möglich macht.

Demnach erreicht Hausleiten einen Bonitätswert von 1,16. Das sind nur 0,07 Indexpunkte mehr als der Sieger des bundesweiten Gemeinde-Rankings, Pfaffing in Oberösterreich. Die im Hausruckviertel gelegene Kommune hat mit einem Bonitätswert von 1,09 am besten abgeschnitten.

Aus niederösterreichischer Sicht konnten sich auch noch die Gemeinden Neidling im Bezirk St. Pölten-Land (Rang 15 mit 1,19 Indexpunkten), Waidhofen/Thaya-Land (Rang 17, 1,20 Indexpunkte), Großgöttfritz im Bezirk Zwettl (Rang 19, 1,22 Indexpunkte), Waldenstein im Bezirk Gmünd (Rang 20, 1,22 Indexpunkte), Enzersfeld im Weinviertel im Bezirk Korneuburg (Rang 21, 1,23 Indexpunkte) sowie die Stadt Herzogenburg (Rang 29, 1,25 Indexpunkte) unter den Top-30 platzieren. (mm)

www.kdz.eu

www.gemeindemagazin.at



20.07.2018
Zukunftsakademie Mostviertel richtet sich neu aus

Mit Jahresbeginn 2019 feiert die Zukunftsakademie Mostviertel ihren 10. Geburtstag. Bereits beim diesjährigen Mitgliedertreffen Anfang März bei ZKW Lichtsysteme in Wieselburg ist den rund 100 Gästen die künftige strategische Neuausrichtung der Akademie präsentiert worden. Wie Projektmanagerin Rosemarie Pichler dem NÖ Wirtschaftspressedienst berichtet, wird die Zukunftsakademie mit Sitz in Amstetten den produzierenden Unternehmen als ihrer Zielgruppe treu bleiben. „Die Positionierung wird künftig an der Schnittstelle zwischen old and new economy und alternder und junger Belegschaft liegen“, betonte sie. Neben den Schwerpunkten Bildung und Forschung will man sich künftig noch stärker auf die Förderung des technischen Nachwuchses fokussieren. Darüber hinaus wird ein spezielles Service für Unternehmen aufgebaut.

Angepasst an die neue Strategie gibt es bereits jetzt schon neuentwickelte Produkte, wie den „Digital Transfer Manager“. Dieses Angebot ist nicht nur für die auszubildende Person bestimmt, sondern auch an das ganze Unternehmen gerichtet. „Das bedeutet,“ so die Projektmanagerin, „dass während des Ausbildungsprozesses die gesamte Organisation miteingebunden wird. Am Ende der Ausbildung verfügt also das Unternehmen nicht nur über einen Digitalisierungsexperten, sondern auch über zusätzliche qualifizierte Personen und eine unternehmensspezifisch erarbeitete Digitalisierungsstrategie als seriöse Entscheidungsgrundlage für künftige Investitionen.“

Neben dem modularen Bildungsangebot läuft zudem noch bis Juni 2019 das erfolgreiche Qualifizierungsprojekt „FoP-NET – future of production“, das in mehr als 40 verschiedenen Seminaren Mitarbeiter produzierender Unternehmen in Niederösterreich fit für Industrie 4.0 macht. Die Themen in diesem vom Land Niederösterreich geförderten Ausbildungsprogramm reichen von Datensicherheit über Digital Business bis zu Robotik und 3-D Druck. An dem gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen entwickelten Programm haben seit September 2016 bereits rund 900 Personen teilgenommen. „Seit Gründung haben insgesamt 2.250 Menschen unsere vielfältigen Qualifizierungsangebote genutzt,“ so Rosemarie Pichler.

Das Jahr 2018 wird als ein Jahr der Professionalisierung in die Geschichte der Zukunftsakademie eingehen. Bis Jahresende soll die Gründung der Zukunftsakademie Mostviertel GmbH stehen. Mit der Schaffung einer professionellen anstelle der bisher ehrenamtlichen Struktur soll „ein langfristig stabiles Fundament für kontinuierliche Weiterentwicklung und konsequente Zielverfolgung“ gelegt werden.

Diese Maßnahme soll helfen, Schwerpunkte noch gezielter zu setzen. So wird im Technologiebereich bereits an Projektthemen, wie New Work, AR/VR und Künstliche Intelligenz, gearbeitet. Digitales Lernen wird einen breiteren Raum bekommen und auch die Nachwuchsförderung wird ausgebaut. Die Standortprojekte Zukunftscampus Waidhofen und Zukunftsforum Future Hub Amstetten werden als Begegnungsräume der Zukunft agieren. (dsh)

www.zukunftsakademie.or.at



20.07.2018
Audio-Thema: Vier NÖ Hotels behaupten sich unter insgesamt 60 Standorten der JUFA-Gruppe