NÖ Wirtschaftspressedienst - Ausgabe Nr. 1452 vom 22.09.2017

22.09.2017
NÖ Firmenchefinnen tagen in der Klosterneuburger Babenbergerhalle

Hunderte Firmenchefinnen von Betrieben aus ganz Niederösterreich werden am 27. September in der Babenbergerhalle in Klosterneuburg erwartet, wo das mittlerweile 40. „Unternehmerinnenforum“ stattfindet. Veranstaltet wird es von der Arbeitsgemeinschaft „Frau in der Wirtschaft“ der NÖ Wirtschaftskammer. So wie in den vergangenen Jahren erwartet die Teilnehmerinnen auch heuer wieder ein bunt gemischtes informatives Programm mit Workshops, Info-Ständen, Kinderbetreuung und der Gelegenheit zum Netzwerken. Premiere feiert auch die Zertifikatsverleihung an die Absolventinnen des ersten „Frau in der Wirtschaft NÖ-Führungslehrgangs“.

Nach der Eröffnung des Unternehmerinnenforums durch die Landesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ Waltraud Rigler sowie Interviews mit NÖ Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl und NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hält die amtierende Profi-Boxweltmeisterin und studierte Wirtschaftswissenschafterin Nicole Wesner einen Impulsvortrag zum Thema „Durchboxen bis zur Weltspitze“. Moderiert wird die Veranstaltung, zu der sich auch Wirtschaftsminister Harald Mahrer als Gast angesagt hat, von der bekannten Kabarettistin und Fernsehmoderatorin Verena Scheitz.

Inklusive der Personenbetreuerinnen gibt es in Niederösterreich knapp über 53.800 Einzelunternehmerinnen. Mit 64,2 % der Unternehmensgründungen liegen die Frauen auf der Überholspur. Die Sparte Gewerbe und Handwerk hat mit 62 % den höchsten Frauenanteil, gefolgt von Tourismus und Freizeitwirtschaft mit fast 45 % und dem Handel mit mehr als 34 %. (mm)

http://wko.at/noe/fiw

www.unternehmerin.at



22.09.2017
In NÖ erhalten ausländische Familien 33,5 Millionen Euro Kindergeld

In Niederösterreich sind fast ein Drittel der Eltern, die Kinderbetreuungsgeld aus Steuermitteln erhalten, keine Österreicher. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage von Abgeordneten der FPÖ an Familienministerin Sophie Karmasin hervor. Wie sie bekanntgibt, besaßen 2016 von den rund 36.000 Kindergeld-Beziehern in Niederösterreich mehr als 11.300 keine österreichische Staatsbürgerschaft.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst der Anfrage-Beantwortung entnimmt, sind die Summen, die an Nicht-Österreicher fließen, beachtlich. An ausländische Bezieher des pauschalierten Kinderbetreuungsgeldes hat das Ministerium im Vorjahr in Niederösterreich 33,5 Millionen Euro überwiesen. Das ist mehr als jeder vierte Euro, der insgesamt ausbezahlt wurde. Dazu kamen noch Beihilfen für das Kinderbetreuungsgeld in Höhe von fast 1,8 Millionen Euro. (mm)

www.bmfj.gv.at



22.09.2017
Erstmals ist Niederösterreich Gastgeber der Floristikstaatsmeisterschaften

Im kommenden Jahr finden zum ersten Mal die Floristik-Staatsmeisterschaften in Niederösterreich statt. „Die Vorbereitungen sind bereits im Sommer angelaufen. Als Budget stehen uns rund 80.000 Euro zur Verfügung, die zum Großteil über Sponsoren lukriert werden, aber auch von der NÖ Landesinnung getragen werden müssen“, teilt Thomas Peter Kaltenböck, Innungsmeister der niederösterreichischen Gärtner und Floristen in der NÖ Wirtschaftskammer, dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit.

Ausgetragen werden die Meisterschaften vom 4. bis 7. Oktober 2018 im Hotel Sole Felsen Bad Gmünd. „Dazu erwarten wir bis zu 25 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet“, sagt Kaltenböck. Nach einem Briefing geht es am nächsten Tag zum individuellen Materialeinkauf, und tags darauf beginnen die Meisterschaften mit der Fertigung von drei bis vier Werkstücken vom Strauß über eine Gefäßfüllung und Trauerschmuck bis zum Brautschmuck. Am zweiten Tag bekommen die Prüflinge ein bis zwei Überraschungsarbeiten, wo alle dasselbe Thema mit dem gleichen Ausgangsmaterial erhalten.“

Es sei sowohl eine Ehre, als auch enorm wichtig, die Meisterschaften endlich auch in Niederösterreich austragen zu können, so Kaltenböck. „Mit unseren 282 aktiven Floristen und 91 Floristiklehrlingen ist unsere Branche ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor in Niederösterreich“, betont er. „Für uns sind die Meisterschaften wieder eine gute Gelegenheit, unser Handwerk in der Öffentlichkeit zu positionieren. Da immer wieder an der Reglementierung unseres Berufsstandes gesägt wird und der Ruf nach Gewerbefreigabe und Liberalisierung ertönt, ist es umso wichtiger aufzuzeigen, wie kompetent und auf welch hohem Niveau die heimischen Floristen ihren Beruf ausüben.“

Die Floristenlehre ist in Niederösterreich zu rund zwei Dritteln weiblich und zu einem Drittel männlich. Da die Burschen extrem kreativ und überaus motiviert sind, „wird sich vermutlich in Zukunft noch einiges auftun“, betont Thomas Peter Kaltenböck. „Unabhängig ob Frau oder Mann, einen Floristen machen das Gefühl für pflanzliche Materialien, ein gutes Farbempfinden, die Liebe zur Natur, Originalität, Raumgefühl, Individualität, Ästhetik und Teamgeist aus. Außerdem hat der Beruf des Floristen eindeutig Zukunft. Wir bemerken nämlich, dass die Konsumenten allmählich wieder mehr auf Qualität und Fachwissen in puncto Blumen- und Pflanzenkauf achten. Der Kauf beim Fachbetrieb ist eben ein anderer als beim Diskonter und im Baumarkt, wo es weder Beratung noch Expertisen gibt. Und nicht zuletzt: Da wir unseren Beruf in der Natur und mit ihr ausüben, wirkt sich das auch auf die Psyche und Physis positiv aus – ebenfalls ein nicht unwesentlicher Faktor in der heutigen Berufswelt!“ (dsh)

http://wko.at/noe/gaertner-floristen



22.09.2017
Fahrplanwechsel bringt FJB schnellen Frühzug Gmünd-Wien

Der ab 10. Dezember 2017 geltende neue ÖBB-Fahrplan bringt den Pendlern auf der Franz-Josef-Bahn (FJB) eine schnelle Frühverbindung von Gmünd nach Wien. Der Regionalexpress (REX) 2105 braucht für die 167 Tarifkilometer lange Strecke mit insgesamt sieben Zwischenhalten 1:57 Stunden. Das geht aus einem ersten Fahrplanentwurf hervor, der dem NÖ Wirtschaftspressedienst vorliegt.

Im aktuellen Fahrplan gibt es um diese Uhrzeit kein vergleichbares Angebot. Damit erhöht sich auch die Zahl der Pendlerzüge, die den Bahnhof Gmünd von 03:50 Uhr bis 06:12 Uhr in Richtung Wien verlassen, von vier auf fünf.

In der Gegenrichtung dagegen bleiben die Fahrzeiten bei den für Tagespendler interessanten Zügen unverändert. So verlässt der REX 2118 an Werktagen außer Samstag Wien-FJB um 16:15 Uhr und erreicht Gmünd nach einer Fahrzeit von 2:07 Stunden um 18:22 Uhr. Der 40 Minuten später abfahrende REX 2122 braucht für dieselbe Strecke zehn Minuten länger und erreicht Gmünd nach einer Fahrzeit von 2:17 Stunden um 19:12 Uhr.

Noch einmal zehn Minuten mehr müssen Reisende für ihre Fahrt von Wien-FJB nach Gmünd einplanen, wenn sie mit dem darauffolgenden REX 2124 unterwegs sind. Er benötigt 2:27 Stunden. Auf der zwischen Absdorf-Hippersdorf und Gmünd nur eingleisigen Strecke muss dieser Zug kreuzungsbedingt acht Minuten im Bahnhof Schwarzenau auf das Eintreffen des Gegenzuges aus Ceske Velenice warten.

Für Tagesausflüge aus dem Waldviertel nach Wien an Wochenenden dürfte der im aktuellen Fahrplan nur an Werktagen außer Samstag verkehrende REX 2115 interessant werden. Er soll ab Fahrplanwechsel täglich von Montag bis Sonntag fahren. Seine Fahrzeiten: ab Gmünd 07:14 Uhr, an Wien-FJB 09:29 Uhr. (haw)

www.oebb.at



22.09.2017
Lekkerland Österreich will mit neuer Paketstraße noch schneller liefern

Mit einer fünfstelligen Investition in die neue Paketstraße hat der in Ternitz ansässige Großhändler Lekkerland Österreich, der schwerpunktmäßig Tankstellenshops mit Lebensmitteln beliefert, seine Logistik für Express- und Kleinlieferungen weiter verbessert. „Wir arbeiten zwar schon immer mit der Post zusammen, haben aber jetzt die Abläufe optimiert, so dass wir noch rascher auf die Kundenwünsche, wie Nachlieferungen, reagieren können“, betont Lekkerland-Geschäftsführer Emmanuel Fink im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

„Zusätzlich haben wir auch noch eine eigene Frischebox mit einem Temperaturschreiber entwickelt, der die Temperatur während der Lieferung aufzeichnet und so den Nachweis der ununterbrochenen Kühlkette liefert. Gerade im B2B-Geschäft ist das von großer Wichtigkeit“, teilt Fink mit. Er betont, dass diese Pakete von der Post mit einem Expressservice am nächsten Tag zugestellt werden. Jährlich gehen etwa 50.000 Paketlieferungen an die Lekkerland-Kunden.

Regulär wird mit zwölf eigenen Lkw und in Kooperation mit Speditionen ausgeliefert. Die Belieferung von West-Österreich erfolgt über Speditionen. Um CO2 einzusparen, läuft bereits ein erfolgreicher Pilotversuch mit Twindeck-Lkw, die das Ladevolumen auf zwei Etagen noch besser ausnützen.

Als Wermutstropfen empfindet Fink die derzeitigen Grenzkontrollen zu Deutschland, da sämtliche Lieferungen in den Westen über das deutsche Eck erfolgen und dadurch Wartezeiten entstehen, die zusätzliche Kosten verursachen. Einer flächendeckenden Lkw-Maut auf dem niederrangigen Straßennetz steht er skeptisch gegenüber: „Aufgrund erhöhter Frachtkosten werden sich die Kosten unserer Kunden erhöhen.“

Als ernstes Problem nennt der Lekkerland-Geschäftsführer, dass Lkw-Fahrer ein Mangelberuf geworden sei und es derzeit nicht einfach ist, dafür geeignete Personen zu finden. Um auch etwas für die Ausbildung von jungen Menschen zu tun, strebt Lekkerland eine Kooperation mit einer Fachhochschule an. „Als Unternehmen haben wir auch eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Wir können nicht nur gut ausgebildete Mitarbeiter einstellen, wir müssen auch in den eigenen Reihen für Weiterbildung sorgen“, bekräftigt Fink.

Lekkerland beschäftigt am Standort Ternitz 137 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von 105 Millionen Euro. Über 3.400 Tankstellenshops, Bäckereien, Elektrohandels- und Baumarktketten, Kinos und Schulbuffets sowie noch weitere Verkaufsstellen werden mit alkoholfreien Getränken, Bier, Wein, Molkereiprodukten, Snacks, Speiseeis, Süß- und Backwaren beliefert.

Lekkerland Österreich ist eine Tochter des deutschen Lekkerland-Konzerns aus Frechen bei Köln, der rund 90.000 Kunden in sechs europäischen Ländern mit 618 Transportfahrzeugen betreut. Im Jahr 2016 hat der Konzern mit 4.801 Mitarbeitern einen Umsatz von 13 Milliarden Euro erwirtschaftet. (hm)

www.lekkerland.at



22.09.2017
NÖ Unternehmen zeigen auf Europas größter Maschinenbau-Messe Flagge

Auch heuer werden wieder zahlreiche Betriebe aus Niederösterreich an der 59. Internationalen Maschinenbaumesse MSV in Brünn - der größten und wichtigsten ihrer Art in Mitteleuropa - teilnehmen. Verantwortlich dafür ist die wachsende wirtschaftliche Verflechtung, denn mit einem Volumen von fast 1,2 Milliarden Euro ist Tschechien für Niederösterreichs Unternehmen schon das zweitgrößte Exportland – knapp vor dem drittplatzierten Italien. Rund 40 Prozent aller österreichischen Ausfuhren nach Tschechien entfallen auf den Sektor „Maschinen und Verkehrsmittel“.

80.000 Besucher aus aller Welt werden zu dem Branchentreff vom 9. bis 13. Oktober 2017 auf dem Brünner Messegelände erwartet. Aus niederösterreichischer Sicht zeigen vor allem Betriebe aus dem Industrieviertel Präsenz. Auf der MSV 2017 mit dabei sind die Unternehmen igm Robotersysteme AG aus Wiener Neudorf, HASCO Austria aus Guntramsdorf, Piovan Central Europe aus Brunn/Gebirge, E-M-M-A GmbH aus Hennersdorf, die Enzfelder GmbH aus Enzesfeld-Lindabrunn und die Peter Ofner GmbH aus Weikersdorf am Steinfelde. Auch das Familienunternehmen Luger aus Purkersdorf, die Firma Creative Technik Maschinenbau (CTM) aus Hürm sowie der Waldviertler Kunststoffhersteller asma aus Weitra werden in Brünn ihr Leistungsangebot dem Fachpublikum vorstellen. (mm)

www.bvv.cz/de/msv



22.09.2017
NÖ Tanzschulen bitten schon die Kinder aufs Parkett

Das Kindertanzen haben Niederösterreichs Tanzschulen als Beitrag zu einer besseren Geschäftsauslastung entdeckt. „Wenn wir die Jüngsten in die Welt des Tanzes einführen, gewinnen die Mütter eine gute Gelegenheit, sich einen freien Nachmittag zu machen und die Kinder gut aufgehoben zu wissen“, erklärt Heinrich Schmid, Berufsgruppensprecher in der NÖ Wirtschaftskammer, dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

„Gerade durch das Tanzen lernt man einen wertschätzenden Umgang miteinander und entwickelt sehr gute koordinative Fähigkeiten. Außerdem sieht man, dass Bewegung schön und interessant ist, und nicht nur der Computer“, betont Schmid. Kinderkurse gibt es bereits für Zweijährige, wo eher Übungen zur Musik gemacht werden. Richtigen Tanzunterricht gibt es ab etwa sechs Jahren.

Weiterhin sehr beliebt ist das Gesellschafts-Zertifikat. Damit lernen junge Menschen die richtigen Umgangsformen. In zwei Tagen erfährt man alles, was man braucht, um im gesellschaftlichen Alltag zu bestehen. Diesbezüglich sind die Tanzschulen mit dem AMS und Schulen Kooperationen eingegangen.

In Niederösterreich gibt es 48 Tanzschulen, in denen rund 60 staatlich geprüfte Tanzlehrer unterrichten. Nur 14 Schulen haben einen fixen Standort, die anderen sind sogenannte „Wandertanzschulen“. Diese kommen zu den Tänzern, da in kleineren Ortschaften eine fixe Tanzschule nicht ausgelastet wäre.

Eine große Tanzschule unterrichtet etwa 500 Schüler pro Jahr. Ein 20-wöchiger Tanzkurs kostet ca. 220 Euro. 70 Prozent der Tanzschüler gehören der Altersgruppe über 30 an. Durchschnittlich befinden sich die Tanzschüler über fünf Jahre hindurch in aufbauenden Kursen.

Auch als Leistungssport kann man das Tanzen betreiben. In 30 Tanzsportklubs vermitteln staatlich geprüfte Trainer die dazu erforderliche Fertigkeit. Vor dem ersten Turnierstart sollte man zumindest ein halbes bis ein Jahr sehr intensiv trainiert haben. Bis man aber für eine Weltmeisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen gerüstet ist, wie am 18. November im Multiversum in Schwechat im Rahmen der Austrian Open Championships, braucht man eine jahrelange Vorbereitung. Für Tanzschulabsolventen bietet sich die Wiener Walzer Konkurrenz am 17. November an, wo man ungezwungen Turnierluft schnuppern kann. (hm)

www.tanzschulen-noe.at



22.09.2017
Niederösterreichs Ateliers laden zum Kunstbesuch vor die Haustür

Um ihre Leistungen einer möglichst breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können, halten Niederösterreichs Kunst- und Kulturschaffende auch heuer wieder Tage der offenen Tür ab. Bei den sogenannten „NÖ Tagen der Offenen Ateliers“ am 14. und 15. Oktober zeigen heuer mehr als 1.100 Ateliers, Galerien und Kunsthandwerksstätten zwischen Enns und Leitha die große Bandbreite ihrer Kreativität. Bei den Mitwirkenden findet die von der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich im Herbst 2003 ins Leben gerufene Aktion großen Anklang, hat sich doch die Zahl der Teilnehmer seit dem Start der Initiative verdreifacht.

Auch beim Publikum ist die Akzeptanz sehr groß: Hatten die ersten „NÖ Tage der Offenen Ateliers“ im Herbst 2003 15.000 Kunstinteressierte besucht, waren es im Vorjahr bereits 72.000. Diese Kulturinitiative hat darüber hinaus auch eine nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Bedeutung, denn für Ausflugstouristen und Kurzurlauber wirken die „NÖ Tage der Offenen Ateliers“ natürlich als attraktiver Anziehungspunkt. Außerdem wechseln an den beiden Tagen viele künstlerische Arbeiten den Besitzer, so dass auch die künstlerische Vermarktung stimmt.

Das Spektrum des heurigen Programms erstreckt sich von der Textil-, Schmuck- und Schmiedekunst über Bildhauerei, Malerei und Grafik bis zu Modedesign, Fotografie und Film. Viele teilnehmende Kulturschaffende organisieren auch Rahmenprogramme, wie zum Beispiel Lesungen, Konzerte, Kreativ-Workshops oder Aktivitäten für Kinder. (mm)

www.kulturvernetzung.at/de/tdoa



22.09.2017
Erlebnisalm Mönichkirchen verzeichnet einen Sommer der Rekorde

Die Erlebnisalm Mönichkirchen – eine Tourismusattraktion im südlichen Niederösterreich, die im Winter durch die Skischaukel Mönichkirchen-Mariensee bekannt ist – punktet zunehmend auch in der warmen Jahreszeit und zieht immer mehr Besucher an. Bis Mitte September konnten bereits fast 36.000 Gäste und 70.000 Fahrten auf der Sonnenbahn und den Roller- und Mountaincarts gezählt werden. „Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres ist das eine Steigerung um rund 6.000 Gäste“, teilt NÖ Wirtschaftslandesrtin Petra Bohuslav mit. Der Ausbau des Sommerangebots, um das ganzjährige Angebot weiter zu optimieren, habe sich bewährt.

Die Erlebnisalm Mönichkirchen besteht aus dem Sessellift Sonnenbahn, dem Schaukelweg sowie der Roller- und Mountaincartbahn. Die umliegenden Betriebe und die Gemeinde sind in das Tourismuskonzept eingebunden. „Das ist ganz besonders wichtig und läuft erfolgreich“, unterstreicht Helmut Miernicki, Geschäftsführer der NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus. Deshalb engagiere man sich bei der Erlebnisalm über die unternehmenseigene Tochter NÖ Bergbahnen- Beteiligungsgesellschaft.

Dass die Bemühungen, die beliebten Ausflugsziele im alpinen Süden Niederösterreichs für Gäste ganzjährig besuchenswert zu machen, offenbar von Erfolg gekrönt sind, belegt auch eine von der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) durchgeführte Studie. Diese hat einzelne Tourismus-Kennzahlen erhoben. Beim wichtigen Index „Saisonalität“ – er misst die möglichst gleichmäßige Verteilung von Nächtigungen über alle Monate des Jahres – erreichen die Wiener Alpen in Niederösterreich unter 99 untersuchten Tourismus-Destinationen in neun Bundesländern den ausgezeichneten zweiten Platz, übertroffen lediglich vom Zentralraum Oberösterreich.

Diese ausgewogene Nachfrage über die Saisonen hinweg gilt nicht zuletzt aufgrund des Arbeitskräftemangels und der damit verbundenen Problematik von Saisonniers als erstrebenswert. Außerdem lassen sich an der Kennzahl „Saisonalität“ die erfolgreichen Anstrengungen um eine Saisonverlängerung in den regionalen Beherbergungsbetrieben ablesen. (mm)

www.erlebnisalm.com

www.ecoplus.at

www.oehv.at



22.09.2017
proHolz will schon die Kleinsten für den Werkstoff Holz begeistern

Mehr öffentliche Aufmerksamkeit für den nachwachsenden Rohstoff Holz möchte proHolz Niederösterreich nicht nur mit dem traditionellen Holzbaupreis erregen. Auch in den NÖ Kindergärten wird man aktiv. Dort will man mit einem speziellen Wettbewerb auch den Kleinsten diesen wertvollen Roh- und Werkstoff der Natur näher bringen.

„Holz ist ein Rohstoff der Zukunft, und gerade Kinder aus urbanem Umfeld sollen so mehr mit der Natur in Berührung kommen“, betont proHolz NÖ Obmann Franz Schrimpl anlässlich des Starts des Holzbaupreises 2017/18 im ökumenischen Kindergarten in Baden. Dieser ist als Sieger aus dem niederösterreichischen Wettbewerb „Früchte des Waldes“ hervorgegangen.

Die Kindergärten waren dazu aufgerufen, ein Plakat „Früchte des Waldes“ zu gestalten. Als Preis ist ein Spielhaus in Holzmassivbauweise im Wert von 1.500 Euro von jungen Zimmerleuten der NÖ Landesinnung Holzbau gebaut worden. Jetzt steht es im Siegerkindergarten, dem ökumenischen Kindergarten in Baden.

Für den 16. Holzbaupreis 2017/18 können von 25.9. bis 22.12.2017 Vorschläge in den Kategorien „Wohnbauten“, „Öffentliche & Kommunalbauten“, „Nutzbau“ sowie „Um- & Zubau, Sanierung“ eingereicht werden. Insgesamt stehen 8.000 Euro an Preisgeldern zur Verfügung. Ab Jänner 2018 erfolgt wieder eine Publikumsabstimmung, und die Preisträger werden im Februar 2018 gekürt. Ausgelobt wird der Preis gemeinsam mit dem Land Niederösterreich, der NÖ Wirtschaftskammer und der NÖ Landwirtschaftskammer.

Die Forst- und Holzwirtschaft erzielt in Niederösterreich mit über 21.000 Beschäftigten einen Produktionswert von 1,26 Milliarden Euro. (hm)

www.proholz-noe.at

www.holzbaupreis-noe.at