NÖ Wirtschaftspressedienst - Ausgabe Nr. 1481 vom 13.04.2018

13.04.2018
Bruck/Leitha urgiert Ausbau der Schnellbahnlinie S7 nach Wolfsthal

„Wir liegen nicht mehr am Ende der westlichen Welt, sondern im Zentrum des europäischen Wirtschaftsraumes.“ Dies stellte Klaus Köpplinger, Obmann der Bezirksstelle Bruck/Leitha der NÖ Wirtschaftskammer, in einem wirtschaftlichen Lagebericht für den NÖ Wirtschaftspressedienst fest. Mit der Auflösung des Bezirkes Wien-Umgebung und dem dadurch ausgelösten Zugang von 3.394 Unternehmen aus Schwechat hat sich die Zahl der Kammermitglieder des Bezirks Bruck von 3.607 auf 7.001 erhöht.

Für den wirtschaftlichen Aufschwung in der Region seien in erster Linie der Flughafen, die ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur, erfolgreiche Industrie- und Gewerbebetriebe und auch die Nähe zu Bratislava maßgebend. Als für die Zukunft positiv hebt er den Ausbau der A4 auf drei Spuren hervor, der etwa 2020 beendet sein sollte, so dass dann „die am stärksten befahrene West-Ost-Route in Österreich an sehr gut ausgebaute Autobahnen in der Slowakei und in Ungarn anschließen“ könne. Als klares Bekenntnis zur Region Bruck/Leitha wertet er die Takterhöhung der Bahnlinie S60, die von den Pendlern sehr gut angenommen werde. In diesem Zusammenhang urgiert Köpplinger den Ausbau der S7 nach Wolfsthal, womit noch mehr Pendler und auch Touristen angesprochen werden sollen. (hm)

http://wko.at/noe/bruck