NÖ Wirtschaftspressedienst - Ausgabe Nr. 1505 vom 5.10.2018

5.10.2018
Mostviertel Tourismus freut sich ĂŒber positive NĂ€chtigungszahlen

Im Mostviertel sind die NĂ€chtigungszahlen von JĂ€nner bis Juli um 3,7 Prozent auf 672.491 NĂ€chtigungen gestiegen. „Besonderen Anteil am Zuwachs von 24.285 NĂ€chtigungen hatte der Monat Juni mit einer Steigerung um 16.502 GĂ€ste bzw. um 17,7 Prozent“, teilt Andreas Purt, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Mostviertel Tourismus GmbH, dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Ein beachtlich starker Teil entfiel auf auslĂ€ndische GĂ€ste mit einem Plus von 10,6 Prozent. FĂŒr deutlich mehr NĂ€chtigungen um 7,4% sorgten die UrlaubsgĂ€ste aus Deutschland.

Noch deutlicher zeigt sich der Zuwachs bei den AnkĂŒnften. Hier ist mit 280.047 die Bilanz des Vorjahres um 10,1 Prozent ĂŒbertroffen worden. Die GĂ€steankĂŒnfte waren sogar um 11,7 Prozent höher. „Den generellen Trend zu einer kĂŒrzeren Aufenthaltsdauer haben wir mit zusĂ€tzlichen AnkĂŒnften mehr als ausgleichen können“, so Andreas Purt.

Besonders erfreulich war die NĂ€chtigungssteigerung im Melker Voralpenland mit 61,6 Prozent. Positiv bilanzierten auch der NÖ Zentralraum mit 14,2 Prozent, das Pielachtal mit 13,9 Prozent und die Moststraße mit 5,5 Prozent. RĂŒckgĂ€nge mussten nur die Eisenstraße mit 2,5 Prozent und das Traisen-Gölsental mit 2,8 Prozent hinnehmen.

Bei den gewerblichen Beherbergungsbetrieben haben vor allem die 4 Stern-Betriebe mit einem Zuwachs von 16.798 GĂ€sten bzw. von 15,5 Prozent gepunktet. Um 6,2 Prozent mehr GĂ€ste entschlossen sich, ihren Urlaub am Bauernhof zu verbringen. Mit minus 0,9 Prozent leicht rĂŒcklĂ€ufig waren die Zahlen bei den Privatzimmern. Einen Einbruch der NĂ€chtigungszahlen um 77,6 Prozent hingegen verbuchten die Kur- und Erholungsheime. „Dies allerdings nur“, so Purt, „weil die Zahlen des Buchenbergheims der BVA in Waidhofen/Ybbs durch eine GesetzesĂ€nderung weggefallen sind und fortan NĂ€chtigungen von Kur- und Erholungsheimen nicht mehr in die Statistik aufgenommen werden dĂŒrfen, sofern es sich nicht um einen reinen Kurort handelt. Das wĂ€ren immerhin rund 20.000 NĂ€chtigungen gewesen.“

Interessant ist auch, dass viele GĂ€ste aus Vorarlberg ins Mostviertel gekommen sind, nĂ€mlich um 45,6 Prozent mehr. Auch bei den GĂ€sten aus Niederösterreich (+2,5 Prozent), der Steiermark (+1,6 Prozent) und Wien (+0,9 Prozent) gab es ein leichtes Plus. Einbußen gab es bei den GĂ€sten aus Tirol (-22,5 Prozent), Salzburg (-4,9 Prozent), KĂ€rnten (-0,9 Prozent) und dem Burgenland (-0,8 Prozent). Insgesamt fiel die Summe der österreichischen GĂ€ste mit 0,8 Prozent leicht positiv aus.

„Ein absolutes Rekordjahr zeichnet sich fĂŒr die Wilde Wunder Card ab, mit der die UrlaubsgĂ€ste freien bzw. stark vergĂŒnstigten Eintritt zu mehr als 50 Attraktionen in der Mostviertler Bergwelt und im Pielachtal haben“, erklĂ€rt Andreas Purt. Von 1. Mai bis 25. September sind 25.111 Cards ausgegeben und 48.537 Nutzungen gezĂ€hlt worden. Das bedeutet im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2017 5,6 Prozent mehr Kartenausgaben und 16,6 Prozent mehr Eintritte. Insgesamt erzielte die Wilde Wunder Card 25.088 NĂ€chtigungen, was eine Zunahme um 5,7 Prozent war. (dsh)

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