NÖ Wirtschaftspressedienst - Ausgabe Nr. 1513 vom 30.11.2018

30.11.2018
Niederösterreichs Winzer räumen Falstaff-Rotweinpreise ab

Dass Niederösterreichs Weißweine zu den weltbesten zählen, beweisen die Ergebnisse internationaler Vergleichsverkostungen immer wieder aufs neue. Aber auch mit ihren Rotweinen haben die niederösterreichischen Winzer in den letzten Jahren einen beachtlichen Qualitätssprung gemacht. Bei der renommierten Rotweinprämierung des Fachmagazins „Falstaff“, die heuer bereits zum 39. Mal durchgeführt wurde, hat Niederösterreich den Gesamtsieger gestellt. Darüber hinaus haben Niederösterreichs Rotweine vier der insgesamt acht Sortenwertungen gewonnen - genau so viele wie die erfolgsverwöhnten Burgenländer.

„Falstaff“-Sieger wurde das Weingut Walter Glatzer aus Göttlesbrunn. Der Winzer aus dem Weinbaugebiet Carnuntum holte sich den ersten Platz mit einem Rotwein der Sorte St. Laurent, Jahrgang 2016. Ebenfalls aus Göttlesbrunn kommen die Gewinner des dritten Platzes, Franz und Christine Netzl. Sie haben mit der Cuvée „Anna Christina“ den Sprung auf das Podest geschafft.

Unter den fast 1.300 von den „Falstaff“-Juroren verkosteten und bewerteten Rotweinproben haben heuer insbesondere die Weinbaugebiete Carnuntum und Thermenregion die Trophäen abgeräumt. So wurde das Weingut Philipp Grassl aus Göttlesbrunn Sortensieger beim „Zweigelt“. Beim „Shiraz“ - einer Rotweintraube, die erst in jüngster Zeit in Österreich en vogue geworden ist - gewann das Weingut Artner aus Höflein. Die „Pinot Noir“-Wertung holte sich das Weingut Johanneshof Reinisch aus Tattendorf. Und die „St. Laurent“-Konkurrenz entschied schließlich der „Falstaff“-Sieger Walter Glatzer für sich. (mm)

http://www.falstaff.at