NÖ Wirtschaftspressedienst - Ausgabe Nr. 1523 vom 10.02.2019

10.02.2019
Neugründungen bestätigen Bezirk Baden als prosperierenden Standort

Mit 615 Neugründungen 2018 zeigt der Bezirk Baden einmal mehr, dass er ein beliebter Wirtschaftsstandort ist. „Die hohe Standortqualität des Bezirkes ergibt sich aus seinem ausgezeichneten Branchen- und Größenmix der Betriebe sowie seiner Nähe zu Wien“, erklärte Jarko Ribarski, Obmann der Bezirksstelle Baden der NÖ Wirtschaftskammer, beim traditionellen Neujahrsempfang dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Auf die noch immer leerstehende Martinek Kaserne in Baden angesprochen, plädiert er für einen neuen Anlauf, um dieses Areal endlich wieder einer Nutzung zuzuführen. Egal welche, jede sinnvolle nämlich würde die regionale Wirtschaft zusätzlich beleben.

Einen Schwerpunkt im Aufgabenbereich der Wirtschaftskammer sieht der Bezirksstellenobmann in der Motivation junger Menschen, um sie für eine duale Ausbildung zu gewinnen. „Man muss sich darüber im klaren sein“, sagt er, „dass ein weiterer reiner Schulbesuch die Berufswahl nur aufschiebt.“ Seit sieben Jahren schon besuche man die dritten und vierten Klassen sowie die polytechnischen Lehrgänge. Ribarski selbst hat jedes Jahr 40 Klassen auf seiner Besuchsliste, um für die Lehre zu werben. Im Bezirk Baden werden derzeit 1.648 junge Menschen in 351 Lehrbetrieben ausgebildet.

Im Jahr 2018 sind im Bezirk Baden 9.328 Kammermitglieder an 10.011 Betriebsstandorten aktiv gewesen. Die stärkste Gruppe unter den Sparten mit mehr als 10.000 Mitliedern ist die Sparte Gewerbe und Handwerk mit 4.671 Mitgliedern, gefolgt vom Handel mit 3.078 und Information und Consulting mit 1.903. Die Quote der Einpersonen-Unternehmen beläuft sich auf 60 Prozent. Das gemeinsame Finanzamt Baden/Mödling hat Steuereinnahmen von mehr als 1,5 Milliarden Euro verbucht. (hm)

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