NÖ Wirtschaftspressedienst - Ausgabe Nr. 1654 vom 10.09.2021

10.09.2021
Nach dem Einkochen sorgen RexglĂ€ser aus Göttlesbrunn fĂŒr QualitĂ€t und Zeitgewinn

Einkochen liegt im Trend, ebenso das Einlegen von Obst und GemĂŒse. Lebensmittelautomaten, die in Zeiten von GeschĂ€ftsschließungen 24 Stunden am Tag fĂŒr den Kunden zugĂ€nglich sind, boomen ebenfalls. „In beiden FĂ€llen spielt unser Unternehmen eine Rolle. FĂŒr die Konsumenten haben wir die Linie myrex entwickelt, wĂ€hrend wir bei den Herstellern weiterhin mit unserer Marke MĂŒller Glas arbeiten“, erklĂ€rt Andreas Dornhackl, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des gleichnamigen Unternehmens mit Sitz in Göttlesbrunn, dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Laut seinem Bruder Marketingleiter Mario Dornhackl hat die Firma insbesondere in den Sommermonaten heuer, aber auch schon 2020, stark zulegen können, weil dir Kunden verstĂ€rkt Obst der Saison eingekocht haben. Rund 70 Prozent des Gesamtumsatzes kommen aus dem B2B-Bereich, insbesondere von Winzern, Restaurants und Hotels. Diese Zahl hat sich auch im letzten Jahr nur wenig zu Gunsten der Endkonsumenten verĂ€ndert. Das Online-GeschĂ€ft konnte im laufenden Jahr bereits einen Zuwachs auf 40 Prozent erreichen, nachdem die BrĂŒder diesen Vertriebsweg massiv ausgebaut hatten.

Der Marketingleiter fĂŒhrt diesen Betriebserfolg nicht nur auf den guten Ruf des Unternehmens, sondern auch des Produkts Glas zurĂŒck. In EinmachglĂ€sern sind sowohl Obst oder Marmelade, als auch Fleischpasteten oder Aufstriche fĂŒr lange Zeit genießbar. DarĂŒber hinaus hat das Fermentieren, das Haltbarmachen durch MilchsĂ€urebakterien in Zeiten des Lockdowns unter den Konsumenten immer mehr AnhĂ€nger gefunden. Denn mit dieser Methode bleibt vor allem GemĂŒse haltbar.

„Der Trend zum Selbstgemachten ist zwar schon seit einigen Jahren bemerkbar. Durch die Pandemie aber hat er einen massiven Schwung bekommen. Dass viele Menschen mit Einkochen, Einlegen und Fermentieren etwas anfangen können, hat vor allem mit den öffentlichen Zielvorgaben RegionalitĂ€t und Nachhaltigkeit zu tun“, sagt Mario Dornhackl. Abschließend meint GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Dornhackl: „In den nĂ€chsten Jahren wird der B2C-Bereich einen grĂ¶ĂŸeren Anteil am Gesamtumsatz haben. Das freut uns, denn das ist ein GeschĂ€ftsfeld, in dem wir noch viel tun können. Allerdings kann ich mir heute noch nicht vorstellen, dass mehr als 50 Prozent aus diesem Feld kommen werden.“ (jm)

http://www.muellerglas.at

http://www.rexglas.at

http://www.myrex.at