NÖ Wirtschaftspressedienst - Ausgabe Nr. 1513 vom 30.11.2018

30.11.2018
Niederösterreich bleibt der Wirtschaftsmotor der Ostregion

Nach einer aktuellen Konjunkturprognose der UniCredit-Bank Austria legt das Wirtschaftswachstum in Niederösterreich heuer um drei Prozent zu. Damit übertrifft der prognostizierte Anstieg des Bruttoregionalprodukts in Niederösterreich den in Wien und im Burgenland, den beiden anderen Bundesländern der Ostregion, klar. Denn im Burgenland macht das von den Bank Austria-Experten errechnete Wirtschaftswachstum heuer lediglich 2,5 Prozent aus, in Wien sogar nur 1,9 Prozent.

Treibender Motor der positiven Konjunkturentwicklung in Niederösterreich ist die Industrie. Mit der Zunahme der abgesetzten Produktion um 8,2 Prozent in den ersten sieben Monaten 2018 unterstreicht die Sachgütererzeugung einmal mehr ihre dominierende Stellung im Wirtschaftsgefüge des Landes. Vor allem der Maschinenbau sowie die Herstellung elektrischer Ausrüstungen würden herausragen, meldet die Bank Austria.

Auch die Bauwirtschaft entwickelt sich zurzeit in Niederösterreich dynamisch. Aufgrund der guten Konjunktur im Hochbau und beim Baugewerbe ist die Bauproduktion von Jänner bis Juli um 9,5 Prozent gestiegen. Damit setzt sich der schon seit Mitte 2015 bestehende Aufwärtstrend weiter fort.

Die Transportwirtschaft zählt in Niederösterreich ebenfalls zu den Gewinnern. Nach der Bank Austria-Konjunkturprognose wird dieser Wirtschaftssektor im Land heuer um mehr als sechs Prozent wachsen. Das ist deutlich über dem Bundesschnitt mit mehr als vier Prozent. (mm)

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30.11.2018
Der Kfz-Verkehr ist in Niederösterreich der größte Energiefresser

Nach Jahren des Anstiegs ist der Energieverbrauch in Niederösterreich 2017 wieder leicht gesunken. Wie aus der von der Statistik Austria veröffentlichten Gesamtenergiebilanz hervorgeht, lag im Vorjahr die von gewerblichen Betrieben, der Landwirtschaft, Verkehrsträgern sowie den privaten Haushalten in Niederösterreich verbrauchte Energiemenge – der sogenannte „Energetische Endverbrauch“ (EEV) – bei knapp über 247.000 Terajoule. Das ist ein leichter Rückgang um 0,1 Prozent gegenüber 2016.

Dieser erfreulichen Entwicklung entgegen läuft allerdings der Kfz-Verkehr, der in Niederösterreich der stärkste und ein weiter steigender Energieverbraucher ist. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst der Statistik Austria-Studie entnimmt, haben die Kfz 2017 zwischen Enns und Leitha rund 73.000 Terajoule verbraucht. Das war eine um 1,4 Prozent größere Energiemenge als im Jahr davor. Der Energieverbrauch sämtlicher Verkehrsträger – Kfz, Bahn, Flugzeug und Binnenschiff – zusammengerechnet hat in Niederösterreich 2017 um 0,7 Prozent auf mehr als 105.000 Terajoule zugelegt.

Mehr Energie konsumiert als in der Vorperiode haben 2017 in Niederösterreich auch die privaten Haushalte. Auf diese sind mehr als 58.000 Terajoule entfallen – um 1,4 Prozent mehr als im Jahr 2016. Niederösterreichs Industriebetriebe hingegen haben 2017 weniger Energie verbraucht als im Jahr davor. Der EEV der produzierenden Wirtschaft ist um 0,6 Prozent auf rund 61.000 Terajoule zurückgegangen. (mm)

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30.11.2018
Deutlich besseres Investitionsklima bei Niederösterreichs Industriebetrieben

Das Investitionsklima ist in den niederösterreichischen Industriebetrieben deutlich besser geworden, stellten Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung NÖ, und Sonja Zwazl, Präsidentin der NÖ Wirtschaftskammer, bei der Präsentation einer neuen Umfrage fest. 97,67 Prozent der befragen Unternehmen haben in den letzten zwölf Monaten Investitionen getätigt und 94,12 Prozent der Unternehmen planen in den kommenden zwölf Monaten Erweiterungsinvestitionen. Bei der Umfrage 2016 bildeten den Großteil der Investitionen noch Ersatzinvestitionen für veraltete Maschinen und Anlagen.

Wermutstropfen sind für Salzer jedoch unverändert die hohen Lohnnebenkosten sowie die kalte Progression. „In der Metallindustrie hatten wir zwar wieder einen hohen Lohnabschluss, aber den Mitarbeitern wird davon nicht viel bleiben, denn der Staat schneidet da kräftig mit“, sagte er. Es sei wichtig, dass endlich mehr netto vom brutto bleibt, was dann wieder der Wirtschaft zugute komme. Als sinnvoll erachtet der NÖ Industrie-Präsident auch eine Halbierung der Körperschaftsteuer auf nicht entnommene Gewinne, was weitere Investitionen bewirken würde. Schließlich löse jeder in der Industrie investierte Euro weitere 2,7 Euro bei den Zulieferfirmen aus.

Dem drohenden Facharbeitermangel will Wirtschaftskammer-Präsidentin Zwazl mit einem Umdenken im Bildungswesen begegnen. „Auch eine Lehre ist eine Ausbildung, und eine sehr gute sogar“, betonte sie. „Die größten Bildungseinrichtungen im Land sind eigentlich unsere Firmen.“ Für eine verstärkte Berufsorientierung spricht sie sich auch in der Mittelstufe aus. Schon in den Kindergärten und Volksschulen sollte man die unterschiedlichen Berufe vorstellen, zumal es Kinder gibt, die gar nicht wissen, welchen Beruf ihre Eltern haben.

Positiv stimmen Zwazl und Salzer die guten Noten aus der Umfrage. Das Wirtschaftsklima in Niederösterreich wurde mit 2,6 bewertet. Österreich hingegen bekam nur die Note 2,8, die EU sogar nur 3,1. (hm)

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30.11.2018
Fahrzeugtechniker setzen bei der Lehrlingsausbildung auf ein hohes Niveau

Zurzeit gibt es in Niederösterreich 1.950 Fahrzeugtechnikbetriebe, die 9.660 Mitarbeiter beschäftigen. Davon sind 1.222 in Ausbildung stehende Lehrlinge. Wie Karl Scheibelhofer, Innungsmeister der Fahrzeugtechniker gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst betont, hat die Qualität der Lehrlingsausbildung ein hohes Niveau. „Das wird nicht zuletzt daran erkennbar, dass immer wieder niederösterreichische Lehrlinge bei nationalen und internationalen Wettbewerben hervorragend abschneiden“, sagt er.

So hat Klaus Lehmerhofer bei den Euroskills 2018 in Budapest die Goldmedaille mit der höchsten Punktezahl aller österreichischen Teilnehmer gewinnen können. Besonders hebt der Innungsmeister hervor, „dass die Meisterprüfung nunmehr im Nationalen Qualifikationsrahmen die Einstufung 6 erreicht hat und damit dem Ingenieur und Bachelor gleichgestellt ist.“

Dennoch haben die heimischen Fahrzeugtechniker mit erheblichen Problemen zu kämpfen, wie etwa ungleichen Rahmenbedingungen. „Die Tendenz zur Freigabe von Gewerben und somit der Verzicht auf standardisierte Qualifikationsnachweise in manchen Bereichen führen zu einem Ungleichgewicht in der Kfz-Branche“, erklärt Karl Scheibelhofer. „Am Markt treffen top ausgebildete Kfz-Techniker mit Gewerbetreibenden ohne Befähigungsnachweis zusammen. Sowohl bei den Endkunden als auch bei den Anbietern selbst führt das zu Unsicherheiten. Außerdem entstehen den Fachbetrieben hohe Kosten und Aufwendungen, um ihre Mitarbeiter durch den laufenden Besuch von Fachvorträgen, Schulungen und Ausbildungen immer auf dem aktuellsten Wissensstand zu halten.“ Als Beispiele nennt er Fahrerassistenz, autonomes Fahren sowie Elektroantriebe - ein Umstand, der bei der Preisgestaltung Auswirkungen habe.

Um ein vernünftiges Leistungsniveau sicherzustellen, hält es der Innungsmeister für wünschenswert, einen Nachweis zu schaffen, der ein Mindestmaß unternehmerischer sowie fachlicher Fähigkeiten und Kenntnisse bescheinigt. „Dies wird insbesondere bei den neuen Technologien und Systemen im Bereich der Mobilität künftig von zunehmender Bedeutung und auch Sicherheitsrelevanz sein“, betont Karl Scheibelhofer. Zudem erwarten sich die Fahrzeugtechniker von der neuen Bundesregierung „ein klares Bekenntnis zu Qualität und vor wichtigen anstehenden Entscheidungen in Sachen Kfz-Technik gehört zu werden. Alles in allem haben die Werkstätten schon seit dem Vorjahr generell eine zufriedenstellende bis gute Auslastung“, so Scheibelhofer. (dsh)

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30.11.2018
Beim Kauf von Elektrogeräten achten die Konsumenten auf hohe Qualität

„Die Stimmung ist unter uns Elektohändlern eigentlich gut. Auch jetzt in der Vorweihnachtszeit, obwohl Elektrogeräte ganzjährig gekauft werden“, stellt Rudolf Jursitzky, Obmann Elektrohandel in der NÖ Wirtschaftskammer, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest. Besonders erfreulich sei die Geschäftsentwicklung bei den TV-Geräten, die mit sich ständig verändernden Technologien auf den Markt kommen, wofür aber Filme in entsprechender technischer Qualität noch fehlen.

Der Kauf von neuen TV-Geräten kann derzeit zu einer Herausforderung werden. Es geht dabei vor allem um OLED – das steht für organische LEDs und vereint rein technisch die Vorteile von LCD und Plasma. Die organischen LEDs können von selbst verschiedenfarbig leuchten und Bildpunkte direkt darstellen. Und statt Full HD setzt die Branche auf Ultra HD, womit die Auflösung der Bilder mit den rasant gewachsenen Bildschirmen mitgeht. „Mehr und mehr entscheiden sich Kunden für hochwertige TV-Geräte, was uns freut, denn im Einsteigerbereich sind die Spannen gering“, so Jursitzky.

Aber auch bei anderen Elektrogeräten, wie Computern oder Smartphones, wird immer öfter zu hochwertiger Ware gegriffen, wofür der Obmann einen Grund nennt: „Es ist deutlich eine Umdenkphase erkennbar: Ältere oder leicht defekte Geräte werden nicht – wie noch vor wenigen Jahren - in den Müll gegeben, sondern sie sollen weiter verwendet werden.“ Elektrohändler müssten imstande sein, diese Dienstleistung anzubieten.

Positiv stimmt Jursitzky das Kundenservice: „Unsere Branche ist beratungsintensiv“, sagt er, „was zur Folge hat, dass der Verkauf über das Internet noch eher gering ausfällt. Unsere Berater können die Fernsehgeräte nicht nur verkaufen, sondern sie auch wie vom Kunden gewünscht einstellen.“ Da die Einstellung eine zeitintensive Arbeit sei, müssten sich die Kunden daran gewöhnen, dass sie nicht, wie das früher der Fall war, kostenlos erledigt werden kann. Allerdings sind bei vielen TV-Geräten SAT-Receiver und Programmierung bereits inkludiert. Nur entspricht diese Programmierung oft nicht den Wünschen und Gewohnheiten der Kunden.

Vor allem bei den Elektrohändlern in den ländlichen Regionen mache sich die positive Stimmung bemerkbar. Dort bringt laut Jursitzky der persönliche Kontakt die erforderlichen Zusatzumsätze. Aber auch auf der Großfläche in Stadtnähe sei der Elektrohandel gut unterwegs. „In Niederösterreich haben wir seit Jahren rund 1.400 Mitglieder in unserer Branche“, resümiert der Obmann, „daran ändert sich wenig. So mancher sperrt zwar zu, aber dann sperrt wieder jemand auf.“ (jm)

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30.11.2018
Firma List in Thomasberg testet neuartige Navigation

Als vorbildliche Kooperation von Betrieben im Zeichen von Innovation und Fortschritt lobte Niederösterreichs Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav bei einem Betriebsbesuch der F. List GmbH in Thomasberg, Bezirk Neunkirchen, deren Bereitschaft, das Navigationssystem des Start-up-Unternehmens INS Insider Navigation Systems GmbH aus Wien in Echtbetrieb zu testen.

„Die Zusammenarbeit von Leitbetrieben und Start-ups wird künftig noch viel wichtiger werden. Beide Seiten profitieren sehr davon“, sagte Bohuslav. Denn man bekommt die Technologie von morgen schon heute und ist bereits im Besitz von Referenzen. „Somit haben beide Firmen einen Vorsprung“, betonte die Landesrätin. Und auch F. List-Geschäftsführerin Katharina List-Nagl zeigt sich von der neuen Navigation begeistert.

Die Insider Navigation bringt sozusagen die Maschinen und auch Orte visuell zum Sprechen. Denn wenn man ein Smartphone oder ein Tablet mit der Kamera auf eine Maschine und damit auf einen visuellen Navigationspunkt hält, so werden die entsprechenden Informationen angezeigt. Zum Beispiel, ob die Maschine schon zu warten ist oder ob eine Störung vorliegt und welche. Darüber hinaus dient das System auch zur Navigation in Betriebsgeländen und als Orientierungshilfe für neue Mitarbeiter oder Servicepersonal von außen. Für Insider-Geschäftsführer Clemens Kirner ist von Vorteil, dass er bei F. List seine Technologie interessierten Kunden in Echtbetrieb vorführen kann und nicht auf Simulationen zurückgreifen zu muss.

Die Firma F. List ist auf die Ausstattung von exklusiven Jachten, Flugzeugen und Residenzen spezialisiert. Derzeit errichtet sie in Montreal, Kanada, eine eigene Produktionsstätte mit 5.000 Quadratmetern. Weltweit beschäftigt das Unternehmen an sieben Standorten rund 800 Mitarbeiter, davon etwa 680 in Thomasberg. Der jährliche Umsatz bewegt sich bei 75 Millionen Euro. (hm)

http://f-list.at



30.11.2018
Niederösterreichs erfolgreichste Betriebe bereits zum 20. Mal ausgezeichnet

Bei der Jubiläumsveranstaltung von ALC – den Austrias Leading Companies – im Casino Baden sind heuer bereits zum 20. Mal die blau-gelben Kategoriesieger ausgezeichnet worden. Für die NÖ Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl ein wichtiger Leitevent, da hier nur die reinen Zahlen und Fakten sprechen, die den hintergründigen Unternehmergeist in Niederösterreich vor den Vorhang holen. Der ALC-Wettbewerb wird in allen Bundesländern durchgeführt. Vom Wirtschaftsblatt auf die Beine gestellt, ist er eine Kooperation von der Tageszeitung Die Presse, dem Kreditschutzverband 1870 (KSV) und der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Thematisiert wurden auch die Rahmenbedingungen, die in Niederösterreich von einer guten Zusammenarbeit zwischen der Politik und der Wirtschaft geprägt sind. „Wir hören auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und suchen immer rasche Möglichkeiten, ihnen gerecht zu werden“, betonte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Solche Rankings würden die solide Unternehmerstruktur in Niederösterreich widerspiegeln.

Gekürt wurden heuer die Sieger 2018 in den Kategorien „National mit Umsatz bis zehn Millionen Euro“, „National mit Umsatz über zehn Millionen Euro“ und „International“. In der Kategorie 1 setzte sich die Robert Hörtner GmbH in Sankt Valentin durch. Sie ist Komplettanbieter von hochwertiger Automation, Dokumentation und elektrischer Ausrüstung. In der Kategorie 2 hatte die Druck.at Druck- und Handelsgesellschaft mbH in Leobersdorf die Nase vorne. In der Kategorie 3 kam die Erber AG in Getzersdorf mit Futter- und Lebensmittelsicherheit sowie natürlichen Futtermittelzusätzen, Pflanzenschutz und Analysen an die Spitze.

Den Sonderpreis für barrierefreies Arbeiten errang die Merkur Warenhandels AG. Unter den knapp 10.000 Beschäftigten arbeiten fast 150 Personen mit Beeinträchtigungen. Für Merkur sind diese Mitarbeiter besonders wertvoll, da sie mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und Talenten frischen Wind ins Unternehmen einbringen. (hm)

http://diepresse.com/unternehmen/alc



30.11.2018
Gedrechselte Christbaumkugeln aus dem Waldviertel sind sehr gefragt

Firmenchef Andreas Reiter und seine Mitarbeiter stellen derzeit in der Drechslerei von Großglobnitz bei Zwettl mit Hochdruck Weihnachtsschmuck her. Ein großer Teil davon sind gedrechselte Christbaumkugeln. Egal, ob aus Esche, Lärche oder Zirbe, die rund sechs Zentimeter großen Kugeln sind der besondere Schmuck für den Weihnachtsbaum. Sie werden gern gekauft und oft auch als originelles Weihnachtsgeschenk weitergegeben. „Die Idee dieser Kugeln kam mir, als ich auf Weihnachtsmärkten meine Produkte ausstellte und statt Schalen, Vasen oder Armreifen auch etwas typisch Weihnachtliches am Stand haben wollte“, erklärt Drechslermeister Reiter dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Mit seinen zwei Beschäftigten, einem Gesellen und einem Lehrling, fertigt Andreas Reiter neben weihnachtlichen Schmuckstücken eine Vielzahl nützlicher und origineller Gegenstände an. Die vielfältige Produktpalette reicht von Schlüsselkugeln, Vasen, Schreibgeräten, Uhren und Spielzeug bis zu Fertigungen nach Kundenwunsch oder größeren Arbeiten für andere Firmen. Als einen besonderen Auftrag nennt der Unternehmer eine Bestellung über 950 Schalen für die Mitarbeiter des Landesklinikums Horn. Als Material für seine kreativen Produkte verwendet Reiter ausschließlich österreichische Hölzer, vor allem aus dem Waldviertel.

Bis vor kurzem hat Andreas Reiter elf Jahre lang eine gut ausgerüstete Werkstatt in Rudmanns geführt. Aufgrund des Erfolges suchte und fand der Firmenchef jetzt eine größere Werkstatt im benachbarten Großglobnitz. Offiziell am neuen Standort eröffnet wird die Drechslerei im Rahmen der traditionellen Weihnachtsausstellung am 15. und 16. Dezember. Neben Ausstellungen zum „Schnuppern“ bietet der Waldviertler Unternehmer besonders neugierigen Besuchern Drechslerkurse für maximal drei Personen an, in denen er den Wissbegierigen gern die speziellen Feinheiten der Drechslerei erklärt. (km)

http://www.drechslerei-reiter.at



30.11.2018
ELOMO bietet individuelle Elektromobilität

Elektromobilität mit E-Scootern und E-Motorrädern ist der Geschäftszweig von Klaus Reiter, Einpersonenunternehmer (EPU) mit seiner Firma ELOMO in Traisen, Bezirk Lilienfeld. „E-Mobilität bedeutet nicht nur Auto, sondern dazu gehören auch noch andere Fahrzeuge“, erklärt Reiter dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Denn kleinere Lösungen könnten Mobilität zu einem besonders guten Kosten-Nutzen-Verhältnis ermöglichen und viel für die Umwelt tun. Nach seinen Elektrofahrzeugen herrsche eine gute Nachfrage, und sie werden auch von REHA-Zentren angefragt.

Die Vorteile einer kleinteiligen Elektromobilität erklärt Reiter damit, dass kurze Strecken umweltfreundlich zurückgelegt werden können, und dass man in Kombination mit dem öffentlichen Verkehr zusätzlich noch weitere kostengünstige Lösungen findet. Dabei gelte es etwa, die individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen, denn gerade älteren Menschen können z.B. 3-Rad-Scooter wieder Mobilität und Lebensqualität bringen.

Reiter fordert, dass alle Gemeindeämter sowie auch größere Betriebe Außensteckdosen anbringen sollten, damit man mit seinem Elektroroller nicht liegen bleibt, sondern wieder tanken kann. Alle Roller und Scooter, die er anbietet, können über eine normale Steckdose aufgeladen werden.

Ein E-Scooter ist ab 500 Euro erhältlich. Im Programm hat Reiter auch noch Elektromotorräder und 3-Rad-Scooter sowie Batterien für Elektrofahrzeuge und auch für normale Fahrzeuge. Die Reichweite eines E-Scooters und 3-Rad Scooters beträgt etwa 60 Kilometer, die eines Elektromotorrades bis zu 200 Kilometer. Die Firma bezieht ihre Fahrzeuge aus Deutschland, Ungarn und China. Die Kunden sind derzeit noch alle aus Österreich. (hm)

http://www.elomo.at



30.11.2018
Niederösterreichs Winzer räumen Falstaff-Rotweinpreise ab

Dass Niederösterreichs Weißweine zu den weltbesten zählen, beweisen die Ergebnisse internationaler Vergleichsverkostungen immer wieder aufs neue. Aber auch mit ihren Rotweinen haben die niederösterreichischen Winzer in den letzten Jahren einen beachtlichen Qualitätssprung gemacht. Bei der renommierten Rotweinprämierung des Fachmagazins „Falstaff“, die heuer bereits zum 39. Mal durchgeführt wurde, hat Niederösterreich den Gesamtsieger gestellt. Darüber hinaus haben Niederösterreichs Rotweine vier der insgesamt acht Sortenwertungen gewonnen - genau so viele wie die erfolgsverwöhnten Burgenländer.

„Falstaff“-Sieger wurde das Weingut Walter Glatzer aus Göttlesbrunn. Der Winzer aus dem Weinbaugebiet Carnuntum holte sich den ersten Platz mit einem Rotwein der Sorte St. Laurent, Jahrgang 2016. Ebenfalls aus Göttlesbrunn kommen die Gewinner des dritten Platzes, Franz und Christine Netzl. Sie haben mit der Cuvée „Anna Christina“ den Sprung auf das Podest geschafft.

Unter den fast 1.300 von den „Falstaff“-Juroren verkosteten und bewerteten Rotweinproben haben heuer insbesondere die Weinbaugebiete Carnuntum und Thermenregion die Trophäen abgeräumt. So wurde das Weingut Philipp Grassl aus Göttlesbrunn Sortensieger beim „Zweigelt“. Beim „Shiraz“ - einer Rotweintraube, die erst in jüngster Zeit in Österreich en vogue geworden ist - gewann das Weingut Artner aus Höflein. Die „Pinot Noir“-Wertung holte sich das Weingut Johanneshof Reinisch aus Tattendorf. Und die „St. Laurent“-Konkurrenz entschied schließlich der „Falstaff“-Sieger Walter Glatzer für sich. (mm)

http://www.falstaff.at